E-Mail-Tool für das Onboarding neuer Nutzer: welches passt zu Ihrem SaaS?
Von Mara Levin · Aktualisiert am 7. Oktober 2026 · Preise und Dokumentation an diesem Tag geprüft
Ein gutes Onboarding-Tool startet Mails aus Ereignissen Ihres Produkts und beendet die Reihe, sobald jemand aktiviert ist. Am vollständigsten belegt das Customer.io, mit Zielen, Conversion-Fenster und Ausstiegsbedingungen. Sequenzy leistet Ähnliches für Stripe-Produkte ab 19 $ für 15.000 E-Mails bei unbegrenzten Kontakten, Userlist denkt in Unternehmen, Loops genügt für schlanke Sequenzen.
Die kurze Antwort
- Ereignisse, Ziele und Ausstieg müssen exakt sitzen, Budget ist da: Customer.io.
- Abrechnung über Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy, kleines Budget: Sequenzy, weil nach E-Mails statt nach Kontakten gezählt wird.
- B2B-Produkt, bei dem das Team zählt: Userlist oder Encharge, beide mit Firmenmodell.
- Eine Person aus dem Marketing pflegt einfache Sequenzen: Loops.
- Touren und Support im Produkt gehören zum Onboarding: Intercom Series oder Appcues.
Wie die Tools Auslöser, Ziele und Ausstieg lösen
| # | Tool | Auslöser aus dem Produkt | Ziel und Ausstieg laut Anbieterseiten |
|---|---|---|---|
| 1 | Customer.io | Ereignisgesteuerte Automatisierung | Ziele mit Conversion-Fenster bis 90 Tage, Ausstieg per Segment oder Ereignis |
| 2 | Sequenzy | Ereignisse, Stripe, PostHog, Inaktivität | Stop-Bedingungen, Zielverfolgung, „Wait for event“-Knoten |
| 3 | Userlist | Aktionen von Nutzern und Unternehmen | Conversion-Ziele auf Professional, Ausstieg nicht belegt |
| 4 | Loops | Trigger „Event received“ | Zielgruppenfilter entfernt Kontakte im Ablauf |
| 5 | Encharge | Verhalten in der App, Stripe-Ereignisse | Auf den gelesenen Seiten nicht belegt |
| 6 | Intercom | Series mit E-Mail, In-App, Touren | Ausstiegsregeln; ein Ziel beendet nicht automatisch |
| 7 | Drip | Workflows nach Aktivität | Nicht belegt |
| 8 | ActiveCampaign | Aktionen, Site-Tracking | Business Goals: 15, 25 oder 200 aktive je Tarif |
| 9 | Appcues | Touren und Checklisten im Produkt | Nicht belegt |
| 10 | Kit | Reaktionen von Abonnenten, Tags | Nicht belegt |
| 11 | HubSpot | Verhaltensereignisse nennt die Seite nur für Enterprise | Nicht belegt |
„Nicht belegt“ heißt: Die Anbieterseiten, die ich lesen konnte, beschreiben es nicht, nicht, dass es fehlt. Der Rang ist das Urteil der Redaktion für SaaS-Onboarding: erst die Tiefe der belegten Auslöser, Ziele und Ausstiege, dann Preis und Passung zum Produkt.
Der wichtigste Baustein: das Ende der Reihe
An der Frage, wie eine Onboarding-Reihe aufhört, scheiden sich die Tools mehr als an der Frage, wie sie anfängt. Customer.io beschreibt Ziele mit Conversion-Fenster und, seit Juli 2026, Ausstiegsbedingungen auf Basis von Segmenten oder Ereignissen. Sequenzy führt Stop-Bedingungen, Zielverfolgung und Knoten auf, die auf ein Ereignis warten. Bei Intercom beendet ein erreichtes Ziel die Series nicht, dafür braucht es eine eigene Ausstiegsregel; Loops löst das über einen Zielgruppenfilter. Wer das Ende nicht plant, schickt Aktivierten noch Wochen „Erste Schritte“-Mails, und das ist die häufigste Beschwerde über Onboarding.
Die ersten fünf E-Mails, in dieser Reihenfolge
- Willkommen. Eine Seite, ein Link auf den einen Schritt, der Aktivierung bedeutet, eine echte Antwortadresse. Sie bestätigt die Registrierung und gehört zu den Vertragsmails.
- Aktivierungsanstoß. Zwei bis drei Tage später, nur an Personen, die den Schlüsselschritt noch nicht getan haben. Das braucht einen Ereignis-Filter, keinen Zeitplan.
- Meilenstein. Wenn das erste Projekt steht oder ein Teammitglied eingeladen ist, folgt eine kurze Nachricht mit dem nächsten Schritt statt eines Jubels.
- Testphase endet. Die erste Mail mit direktem Umsatzbezug; der Link zum Upgrade steht im ersten Absatz.
- Ausstieg. Nicht aktivierte Personen verlassen die Reihe nach einer festen Zeit, aktivierte sofort. Das legen Sie vor dem ersten Versand fest.
Was Onboarding bei 1.000, 5.000 und 10.000 Kontakten kostet
| Tool | 1.000 Kontakte | 5.000 Kontakte | 10.000 Kontakte |
|---|---|---|---|
| Sequenzy (4 Mails je Kontakt) | 19 $ (4.000 E-Mails, Plan mit 15.000) | 29 $ (20.000, Plan mit 30.000) | 49 $ (40.000, Plan mit 60.000) |
| Customer.io | 100 $ (Essentials ab 5.000 Profilen) | 100 $ | 145 $ |
| Userlist | 149 $ (Basic bis 10.000) | 149 $ | 149 $ (Basic) oder 349 $ (Professional) |
| Loops | 0 $ (Gratisplan, 4.000 Sends) | Zwischen 0 $ und 99 $, am Regler ablesen | 99 $ |
| Drip | 39 $ | 89 $ | 154 $ |
| Encharge (Growth, monatlich) | 99 $ (bis 2.000) | 179 $ | 249 $ |
| Kit (Creator) | 33 $ (jährlich 390 $) | 75 $ | 116 $ |
| ActiveCampaign (Starter) | 15 $ (jährliche Zahlung) | Regler ablesen | 149 $ |
Quellen: die Preisseiten von Sequenzy, Customer.io, Userlist, Loops, Drip, Encharge, Kit und ActiveCampaign. Alle Beträge in US-Dollar. Bei Sequenzy gilt die Annahme von vier E-Mails je Kontakt im Monat.
Daraus folgt: Unter 1.000 Kontakten spielt der Preis kaum eine Rolle, entscheidend ist, ob das Werkzeug Ihre Ereignisse versteht. Ab 5.000 Kontakten zeigt sich der Unterschied zwischen Modellen, die nach E-Mails zählen (Sequenzy), und solchen, die nach Kontakten zählen (Loops, Kit, Drip, Encharge): Ruhende Adressen kosten dort jeden Monat Geld. Ein Teil der Rechnung ist deshalb Pflege: Entfernen Sie Konten, die sich nie aktiviert haben, bevor Sie die Preisstufe wechseln.
Die elf Tools im Einzelnen
Jeder Eintrag sagt, wie das Tool Onboarding auslöst, wie es die Reihe beendet und was es kostet. Alle Angaben stammen von den verlinkten Anbieterseiten.
Customer.io
Am besten für: Produktteams mit sauberen Ereignisdaten, die Ziele, Ausstiegsbedingungen und mehrere Kanäle genau steuern wollen.
Essentials 100 $ im Monat für 5.000 Profile (1 Mio. E-Mails inklusive), 145 $ bei 10.000. Premium ab 1.000 $.
Auslöser und Ziele
Die Dokumentation zu Kampagnen beschreibt eine ereignisgesteuerte Automatisierung als Antwort auf die Aktivität einer Person in Ihrer App. Ein Ziel ist laut Seite zu Conversions das, was die Zielgruppe in der Automatisierung erreichen soll, etwa kaufen, sich anmelden oder abonnieren. Als Kriterium wählen Sie, dass die Person ein Ereignis auslöst, ein Segment betritt oder verlässt, und das Conversion-Fenster darf bis zu 90 Tage lang sein. Für ein Onboarding heißt das: „Projekt erstellt“ innerhalb von 14 Tagen ist ein sauber messbares Ziel.
Ausstieg und Segmente
Seit einer Änderung vom 8. Juli 2026 können Personen die Automatisierung laut Versionshinweis früh verlassen, sobald sie Segment- oder Ereignisbedingungen erfüllen; ältere Automatisierungen laufen unverändert weiter. Segmente sind datengesteuert (sie aktualisieren sich automatisch) oder manuell. Die Preisseite führt unbegrenzt Teamplätze mit Standardrollen, eigene Rollen erst ab Premium.
Preis und Grenzen
Auf der Preisseite kostet Essentials 100 $ im Monat für 5.000 Profile, 145 $ bei 10.000 und 235 $ bei 20.000; wer unter 10 Millionen Dollar Kapital aufgenommen hat, erhält über das Startup-Programm ein Jahr kostenlos. Für ein Team ohne Person, die Workflows pflegt, ist das Werkzeug zu schwer: Der Aufwand liegt im Datenmodell, nicht im Editor. Der Vergleich mit einem schlankeren Konkurrenten steht in Customer.io gegen Loops.
Sequenzy
Am besten für: SaaS-Produkte mit Stripe-, Paddle- oder Lemon-Squeezy-Abrechnung, die Onboarding, Systemmails und Zahlungsmails in einem Konto wollen.
Free: 2.500 E-Mails im Monat. 19 $ = 15.000, 29 $ = 30.000, 49 $ = 60.000, 99 $ = 120.000. Unbegrenzt Kontakte.
Auslöser, Stopp und Ziele
Auf Sequenzys Preisseite stehen auf allen Plänen ereignisgesteuerte Abläufe, Inaktivitäts-Auslöser, „Wait for event“-Knoten, Stop-Bedingungen und individuelle Zielverfolgung, außerdem Umsatzzuordnung, Filter nach Ereignissen und Attributen sowie eigene Attribute wie MRR und Tarif. Die Startseite beschreibt den Weg: Stripe oder PostHog einmal verbinden oder eigene Ereignisse mit einem POST schicken, jedes Ereignis startet den passenden Ablauf für ein Segment aus Tarif, MRR und Engagement. Eine Funktionsseite zum Automation-Builder nennt außerdem Ausstiegsbedingungen, die Nutzer aus dem Ablauf nehmen.
Preis, Team und Editor
Sequenzy rechnet nach E-Mails und nicht nach Kontakten ab: kostenlos bis 2.500, dann 19 $ für 15.000, 29 $ für 30.000, 49 $ für 60.000 und 99 $ für 120.000, mit unbegrenzten Kontakten und Versanddomains. Teameinladungen und Rollen (Owner, Admin, Marketer, Viewer) sind auf allen Plänen enthalten, ebenso ein Drag-and-drop-Editor und vorlagenbasierter Versand. Die Integrationsliste der Startseite nennt 16 Anbindungen, darunter Stripe, Shopify, Paddle, Clerk, Supabase und PostHog.
Warum Platz zwei und nicht eins
Die gelesenen Seiten zeigen kein Unternehmens- oder Account-Objekt; Segmente beruhen auf Kontaktattributen und Ereignissen. Für ein B2B-Produkt, in dem „das Team hat die Einrichtung abgeschlossen“ zählt, sind Customer.io und Userlist besser belegt. Sequenzy gewinnt, sobald Onboarding und Abrechnung zusammenhängen (Testphase endet, Plan wird gewechselt, Zahlung scheitert) und das Budget klein ist. Zur Zahlungsmail: Nach der Startseite startet invoice.payment_failed aus Stripe eine Erinnerungsfolge für fehlgeschlagene Zahlungen (Dunning) mit einer Seite zum Aktualisieren der Karte; die Wiederholung des Einzugs bleibt in Stripe oder Paddle, und eine Wiedergewinnungsquote veröffentlicht Sequenzy nicht.
Userlist
Am besten für: B2B-SaaS, bei dem Onboarding auf Unternehmensebene gemessen wird und neben E-Mail auch In-App-Nachrichten laufen.
Basic 149 $ im Monat bis 10.000 Nutzer, weitere 1.000 für 10 $. Professional 349 $ bis 10.000, weitere 1.000 für 12 $.
Auslöser und Segmente
Userlist trennt in Segmenten und Kampagnen Nutzer und Unternehmen: Es gibt eigene Segmente für Firmenkonten auf Basis von Firmendaten und Kampagnen, die ein Unternehmen auslöst, nicht nur eine einzelne Person. Workflows starten laut Funktionsseite aus dem, was Nutzer und Unternehmen im Produkt tun oder nicht tun. Dazu kommen In-App-Nachrichten, mit denen Sie im Produkt onboarden.
Ziele und Ausstieg
Der Tarif Professional umfasst laut Preisseite Conversion-Ziele, A/B-Tests und erweiterte Workflow-Funktionen. Ob ein erreichtes Ziel den Workflow automatisch beendet, geht aus den gelesenen Seiten nicht hervor; prüfen Sie das in der Testphase, die 14 Tage dauert. Integrationen nennt Userlist für Zapier und Segment.
Preis und Grenzen
Basic kostet 149 $ im Monat bis 10.000 Nutzer und schließt fünf Teamplätze ein, Professional 349 $ mit zehn Plätzen. Bei 18.000 Nutzern zeigt die Seite für Basic 229 $, bei 32.000 369 $. Für ein Produkt mit 500 Nutzern ist der Einstiegspreis hoch, für ein B2B-Produkt mit mehreren Teams je Kunde ist das Datenmodell das Geld wert. Wer Einzelpersonen verkauft, nutzt die Firmenfunktionen nicht. Die direkte Gegenüberstellung steht in Userlist gegen Customer.io.
Loops
Am besten für: SaaS-Teams, deren Produkt- und Lebenszyklusmails von Nicht-Entwicklern gepflegt werden und die schlanke Sequenzen genügen.
Free: bis 4.000 Sends in 30 Tagen an die 1.000 neuesten Kontakte. 99 $ bei rund 10.000 Kontakten, 249 $ bei rund 50.000.
Auslöser und Vorlagen
Die Dokumentation der Trigger kennt vier Auslöser; der Trigger „Event received“ startet einen Ablauf, wenn ein Kontakt ein passendes Ereignis erhält, und lässt sich auf das erste Mal oder jedes Mal einstellen. Die Startseite zeigt vorgefertigte Ablaufvorlagen, darunter eine Willkommensreihe und „Trial conversion“, sowie Zielgruppenfilter nach Tarif und Projekten. Transaktionsmails gehen per POST an einen eigenen Endpunkt.
Ausstieg
Ein Zielobjekt habe ich nicht gesehen. Loops beschreibt ein Muster mit Zielgruppenfilter: Sie legen den Zustand fest, der die Sequenz beenden soll (aktiviert, gewandelt, gekündigt, zurückgekehrt), und ein Filter auf alle folgenden Knoten entfernt Kontakte, die ihn erreichen. Das genügt für lineare Pfade, ist aber weniger direkt als ein Ziel mit Conversion-Fenster.
Preis und Grenzen
Laut Preisseite erlaubt der Gratisplan unbegrenzt Kontakte, aber nur 4.000 Sends in beliebigen 30 Tagen an die 1.000 neuesten Kontakte; der Regler zeigt 99 $ bei 9.998 und 249 $ bei 49.989 Abonnenten. Teamplätze kosten nichts, Transaktionsmails sind im Bezahlplan enthalten. Weil nach Kontakten abgerechnet wird, trifft die Kostenkurve ruhende Nutzer; wer 50.000 Konten mit wenigen aktiven Onboardings hat, zahlt 249 $.
Encharge
Am besten für: SaaS-Marketer, die verhaltensbasierte Flows mit einem Firmenmodell und Stripe-Daten bauen wollen.
Growth 79 $ im Monat bei jährlicher Zahlung (99 $ monatlich) bis 2.000 Abonnenten; Premium 129 $ (159 $ monatlich).
Auslöser und Firmenmodell
Encharge wirbt mit unbegrenzten Flows, einem visuellen Flow-Builder aus Triggern, Filtern und Aktionen und E-Mails, die ausgelöst werden, wenn ein Nutzer etwas in Ihrer App tut oder nicht tut. Ein Firmen-Datenmodell erlaubt mehrere Personen je Unternehmen und Segmente auf Basis der Felder der zugehörigen Nutzer; ereignisbasierte Segmentierung und benutzerdefinierte Objekte stehen im Tarif Premium.
Billing-Daten und Vorlagen
Im Tarif Growth sind Zapier-, Stripe- und Chargebee-Integrationen gelistet, die Segment.com-Anbindung gehört zu Premium. Laut Seite können E-Mails mit Abrechnungsdaten aus Stripe ausgelöst werden, wenn jemand Kunde wird, den Tarif wechselt oder kündigt. Für Onboarding, Retention und Churn gibt es vorbefüllte Flow-Vorlagen. Unbegrenzt Teammitglieder sind in Growth, Premium und Enterprise enthalten.
Preis und Grenzen
Growth kostet bei monatlicher Zahlung 99 $ für bis zu 2.000 Abonnenten, 179 $ bei 5.000, 249 $ bei 10.000 und 389 $ bei 25.000; Premium 159 $, 269 $, 399 $ und 649 $. Jährliche Zahlung spart 20 %, und 100.000 weitere E-Mails kosten 100 $. Zu Zielen und Ausstiegsbedingungen habe ich auf den gelesenen Seiten nichts gefunden; fragen Sie danach, bevor Sie sich festlegen.
Intercom
Am besten für: Teams, die Onboarding aus E-Mail, In-App-Nachrichten und Produkttouren in einer Reihe bauen und Support im selben Werkzeug haben.
Seat-Preise: Essential 19 $, Advanced 85 $, Expert 132 $ je Platz und Monat. Series ist Teil des Zusatzes Proactive Support Plus für 99 $ im Monat.
Series: Aufbau und Ausstieg
Laut Hilfeartikel sind Series automatisierte, mehrstufige Kampagnen, die E-Mails, In-App-Nachrichten und Produkttouren zu einer gezielten Reise verbinden. Standardmäßig kann jeder Kunde eine Series nur einmal betreten. Ausstiegsregeln legen fest, wer die Series früh verlässt; wer sie verlassen hat, kommt nicht wieder hinein.
Ziele ohne Automatik
Ein erreichtes Ziel beendet die Series nicht von allein: Der Hilfeartikel zu Zielen verlangt eine Ausstiegsregel für dasselbe Attribut oder Ereignis, und Personensegmente lassen sich nicht als Ziel verwenden. Wer das übersieht, schickt Aktivierten weiter „Erste Schritte“-Mails.
Preis und Grenzen
Auf Intercoms Preisseite kostet ein Platz 19 $ (Essential), 85 $ (Advanced) oder 132 $ (Expert) im Monat; der Zusatz Proactive Support Plus mit dem Series-Builder kostet 99 $ im Monat mit 500 Nachrichten, E-Mail-Kampagnen werden je versendeter Massenmail berechnet. Für ein Team, das nur Onboarding-Mails will, ist das ein schweres Paket. Wer dagegen Support, Touren und Mails im selben Werkzeug haben möchte, spart die Integration.
Drip
Am besten für: Produkte mit Shop-Anteil oder Kaufereignissen, die Playbooks für Willkommen und Rückgewinnung nutzen wollen.
39 $ im Monat für 1 bis 2.500 Personen, 89 $ bei 5.000, 154 $ bei 10.000. 14 Tage testen ohne Karte.
Auslöser und Playbooks
Drip beschreibt automatisierte Abläufe nach Kundenaktivität und Segmentierung, die dem folgt, was Menschen tun. Die Seite nennt bis zu 50 Workflows, unbegrenzten Versand, dynamische Segmente, einen visuellen Builder und Playbooks wie Willkommensreihe, Warenkorbabbruch und Win-back, die Sie bearbeiten und einschalten.
Positionierung und Integrationen
Drip versteht sich als E-Commerce-Werkzeug und führt Stripe und Zapier unter den Integrationen auf; was die Stripe-Anbindung konkret auslöst, habe ich nicht lesen können. Die Preisseite berechnet Kosten nach aktiven Personen und Versandvolumen. Zu Zielen und Ausstiegsbedingungen kann ich aus den gelesenen Seiten nichts berichten.
Preis und Grenzen
Die Staffel auf der Seite zeigt 39 $ bis 2.500 Personen, 49 $ bei 3.000, 89 $ bei 5.000, 154 $ bei 10.000, 289 $ bei 20.000 und 699 $ bei 50.000. Für ein SaaS-Onboarding ist das Preisniveau mittelhoch, und die Playbooks sind auf Handelsfälle zugeschnitten; passen Sie sie auf Ihre Aktivierungsschritte an.
ActiveCampaign
Am besten für: Teams, die Onboarding-Automatisierung mit CRM, Landingpages und Standard-Integrationen aus einer Hand wollen.
Ab 1.000 Kontakten und jährlicher Zahlung: Starter 15 $, Plus 49 $, Pro 79 $, Enterprise 145 $ im Monat.
Automatisierung und Ziele
Die Preisseite unterscheidet nach Automatisierungs-Tiefe: Starter erlaubt fünf Aktionen je Automatisierung, Plus, Pro und Enterprise unbegrenzt viele. „Business Goals“ stehen mit 15 aktiven Zielen in Starter, 25 in Plus und 200 in Pro und Enterprise in der Vergleichstabelle, ebenso Site-Tracking und Link-Tracking. Wie genau ein Ziel Kontakte aus der Automatisierung nimmt, habe ich nicht auf einer lesbaren Hilfeseite bestätigen können.
Nutzer und Segmente
Plus und Starter schließen einen Nutzer ein, Pro drei, Enterprise fünf. Die Segmentierung steigt von eingeschränkt über Standard und Fortgeschritten bis Premium. Hunderte Integrationen nennt die Plattformseite, benennt aber keine; ob Stripe dabei ist, steht nicht auf der gelesenen Seite.
Preis und Grenzen
Starter beginnt bei 15 $ im Monat, jährlich abgerechnet, für 1.000 Kontakte; bei 10.000 Kontakten nennt ein Artikel des Anbieters 149 $ im Monat für Starter. Die Preise folgen den Kontakten, und das Produkt ist als Marketing-Plattform angelegt, nicht um Produktereignisse in den Mittelpunkt zu stellen. Für Teams mit CRM-Bedarf stimmt das, für ein reines Produkt-Onboarding ist es breiter als nötig.
Appcues
Am besten für: Produktteams, die Onboarding vor allem als Touren, Checklisten und Tooltips im Produkt bauen und E-Mail ergänzend sehen.
Start bis 3.000 MAU, Grow ab 3.000 MAU, Enterprise nach Vereinbarung. Dollarbeträge nennt die Preisseite nicht.
Was die Preisseite sagt
Appcues staffelt nach monatlich aktiven Nutzern, Installationen und veröffentlichten Erlebnissen: Start bis 3.000 MAU mit zehn veröffentlichten Erlebnissen, Grow ab 3.000 MAU mit 25, Enterprise nach Vereinbarung mit 100. Eine Testphase ohne Karte ist möglich. Dollarbeträge nennt die Seite nicht.
Was offen bleibt
Ob E-Mail zum Umfang gehört, geht aus der gelesenen Seite nicht klar hervor, ebenso wenig Teamplätze, Auslöser, Ausstiegsbedingungen und Integrationen. Für ein E-Mail-zentriertes Onboarding ist das ein Ausschlussgrund, solange Sie es nicht beim Anbieter klären.
Wann es trotzdem passt
Wenn die Aktivierung im Produkt selbst entschieden wird, etwa durch geführte Touren und Checklisten, ist das Werkzeug dafür gedacht, und E-Mail bleibt Ergänzung. Dann lohnt der Blick auf Intercom Series als Gegenentwurf, der beides in einer Reihe verbindet und Support gleich mitbringt.
Kit (ConvertKit)
Am besten für: Gründer mit einem Newsletter-Publikum, die daraus ein Willkommens- und Kauf-Onboarding bauen.
Free: bis 10.000 Abonnenten, nur Broadcasts. Creator 33 $ im Monat bei 1.000 Abonnenten (390 $ jährlich), 75 $ bei 5.000, 116 $ bei 10.000.
Was kostenlos geht
Kits Preisseite führt den Gratisplan bis 10.000 Abonnenten mit Landingpages, Formularen, E-Mail-Broadcasts, Tags und Segmentierung. Visuelle Automationen und E-Mail-Sequenzen beginnen erst mit Creator. Ein Willkommens-Onboarding ist im Gratisplan also nur als manueller Broadcast möglich.
Automationen ab Creator
Creator schließt unbegrenzte visuelle Automationen und Sequenzen ein und kostet bei 1.000 Abonnenten 33 $ im Monat (390 $ bei jährlicher Zahlung), bei 5.000 75 $ und bei 10.000 116 $. Pro bietet laut Seite unbegrenzt Nutzer, und für bezahlte Pläne gibt es 14 Tage Test ohne Karte.
Wo es nicht passt
Das Modell besteht aus Abonnenten, Tags und Sequenzen statt aus Nutzern, Konten und Produktereignissen. Das passt, solange Ihre Zuwächse aus Inhalt kommen, und wird unbequem, sobald Sie nach Verhalten im Produkt verzweigen wollen. Stripe-, Zapier- oder Segment-Anbindungen nennt die gelesene Seite nicht.
HubSpot Marketing Hub
Am besten für: Unternehmen, die bereits HubSpot als CRM nutzen und Onboarding-Mails an Verkaufsdaten koppeln wollen.
Free: 2.000 E-Mails im Monat mit HubSpot-Branding. Starter 7 $ im Monat, Professional 800 $, Enterprise 3.600 $.
Automatisierung nach Tarif
Laut Preisseite bietet der Gratisplan eine automatisierte Aktion, Starter bis zu zehn und Professional sowie Enterprise unbegrenzte Aktionen samt Omnichannel-Automatisierung. Professional erlaubt bis zu 300 Workflows, Enterprise bis zu 1.000 mit verhaltensbasierten Ereignissen und vorausschauender Lead-Bewertung; benutzerdefinierte Ereignisse sind auf 500 Definitionen und 30 Millionen Abschlüsse im Monat begrenzt.
Preis und Grenzen
Der Sprung von Starter (7 $ im Monat) zu Professional (800 $) ist der größte Preissprung dieses Vergleichs. Verhaltensereignisse als Auslöser nennt die Seite ausdrücklich erst beim Tarif Enterprise, was das Werkzeug für kleine SaaS-Teams unattraktiv macht. Die Einheit hinter den Preisen (Platz oder Konto) und Ausstiegsbedingungen konnte ich auf der gelesenen Seite nicht bestätigen.
Wann es passt
HubSpot gewinnt, wenn Verkauf und Onboarding denselben Datenbestand teilen, etwa bei Produkten mit Vertriebskontakt vor der Anmeldung. Wer nur E-Mail aus Produktereignissen braucht, findet mit Customer.io, Sequenzy oder Loops mehr Tiefe bei geringerem Preis.
Häufige Fehler im Onboarding
- Eine Reihe ohne Ausstieg. Aktivierte Nutzer bekommen weiter Einführungsmails. Legen Sie das Ziel fest, bevor Sie die erste Mail schreiben.
- Zu früh zu viele Pfade. Zwei Segmente und drei Ereignisse reichen für den Start; weitere Zweige bauen Sie, wenn Daten zeigen, wo Menschen hängen bleiben.
- Ereignisse ohne Namen. Ein Dokument mit den Ereignissen, ihrem Auslöser und den E-Mails, die daran hängen, spart dem nächsten Teammitglied Wochen.
- Systemmails und Onboarding vermischen. Passwort-Reset und Willkommen können aus einem System kommen, solange die Zustellung beider zuverlässig ist; mehr im Leitfaden zu Onboarding-Sequenzen für SaaS.
- Den Preis des Folgejahres übersehen. Wer das Startup-Programm von Customer.io nutzt, sollte den Preis des 13. Monats einplanen; bei kontaktbasierten Tarifen wächst die Rechnung mit der Liste.
Wenn Sie zuvor die Zielgruppe eingrenzen möchten: Für Produkte mit Teststufe lesen Sie die Seite zu kostenlosen Testphasen, für Stripe-Abrechnung die Seite für Stripe-Nutzer.
Häufige Fragen
Welcher Auslöser ist besser: Zeitplan oder Produktereignis?
Ein Zeitplan (Tag 1, Tag 3, Tag 7) ist der Einstieg, ein Ereignis ist die bessere Antwort: Eine Nachricht „Erstellen Sie Ihr erstes Projekt“ ist für jemanden, der es schon getan hat, falsch. Customer.io, Sequenzy, Loops, Userlist und Encharge lösen Abläufe aus Ereignissen Ihrer App aus. Starten Sie mit zwei, drei Ereignissen (angemeldet, erstes Projekt, Teammitglied eingeladen) und erweitern Sie später.
Wie viele E-Mails braucht eine Onboarding-Sequenz?
So viele, wie Schritte bis zur Aktivierung nötig sind, und keine mehr. Ein einfaches Produkt kommt mit Willkommen, einer Erinnerung und einer Erfolgsmail aus; ein B2B-Produkt mit Einladung weiterer Personen braucht mehr Abzweigungen. Wichtiger als die Zahl ist der Ausstieg: Wer aktiviert ist, darf keine Einführungsmails mehr bekommen.
Wann stoppe ich Onboarding-Mails?
Sobald die Person das Aktivierungsereignis erreicht hat, etwa das erste Projekt, die erste Einladung oder den Wechsel auf einen Bezahltarif. Customer.io beschreibt dafür Ziele und Ausstiegsbedingungen, Sequenzy Stop-Bedingungen und Zielverfolgung, Intercom Ausstiegsregeln, Loops einen Zielgruppenfilter. Setzen Sie zusätzlich einen zeitlichen Ausstieg, damit auch Nichtaktivierte irgendwann aus der Reihe fallen.
Welches Tool passt zu einem B2B-Produkt mit Teams?
Wenn „das Unternehmen“ der Maßstab ist, brauchen Sie ein Firmenmodell: Userlist hat Segmente und Kampagnen für Unternehmen, Encharge ein Datenmodell mit mehreren Personen je Unternehmen, Customer.io führt Objekte als abrechenbare Profile. Sequenzy, Loops und Kit arbeiten laut den gelesenen Seiten auf Kontaktebene.
Brauche ich für Systemmails ein getrenntes Werkzeug?
Nicht zwingend. Loops enthält Transaktionsmails im Bezahlplan, Sequenzy nennt Transaktions- und Marketing-Mails in einer Plattform, bei Customer.io liegt die Stärke im Workflow. Reine Versanddienste wie Postmark oder Resend sind der Gegenentwurf, falls die Zustellung einzelner Mails wichtiger ist; dazu mehr auf unserer Seite zu Transaktions-E-Mails.
Was kostet Onboarding bei 5.000 Nutzern im Monat?
Das hängt vom Zählwerk: Sequenzy rechnet nach E-Mails (bei vier Mails je Kontakt, also 20.000, der 29-$-Plan), Customer.io nach Profilen (100 $ bei 5.000), Drip 89 $, Encharge 179 $ bei monatlicher Zahlung, Kit Creator 75 $ und Userlist 149 $ für bis zu 10.000 Nutzer. Preise ändern sich; die Links in den Einträgen führen zu den Seiten der Anbieter.
Reicht ein Newsletter-Tool für Onboarding?
Für eine feste Willkommensreihe ja: Kit bietet Sequenzen ab dem Tarif Creator, andere Newsletter-Werkzeuge vergleichbare Funktionen. Sobald Verhalten im Produkt entscheiden soll, wer welche Mail bekommt, brauchen Sie Ereignisse, und die liefern die SaaS-orientierten Werkzeuge dieser Seite direkter.
Darf ich Werbung in die Willkommens-E-Mail aufnehmen?
Eine Mail, die nur die Registrierung bestätigt und den ersten Schritt erklärt, dient dem Vertrag. Sobald Upgrade-Aufrufe oder Angebote dazukommen, wird sie eher als Werbung gelesen; trennen Sie beides, wenn Sie unsicher sind. Der Artikel zu transaktionalen und Marketing-E-Mails erklärt die Unterschiede; im Zweifel entscheidet Ihre Datenschutzbeauftragte.