Umfassender Anwendungsfalls-Leitfaden

Beste E-Mail-Tools für Free-Trial-Konvertierung im Jahr 2026

Für SaaS-Teams, die ihre Trial-Mails an Abo- und Zahlungsereignisse koppeln wollen, ist Sequenzy der naheliegende erste Kandidat. Der Grund: Der Preis richtet sich nach dem monatlichen Versandvolumen, nicht nach der Zahl der Kontakte, und Zahlungsereignisse wie saas.payment_failed lassen sich direkt als Auslöser nutzen. Der Einstiegstarif kostet 19 $ im Monat für 15.000 E-Mails pro Monat (Monatsabrechnung).

Dieser Leitfaden vergleicht neun Tools für die Umwandlung von Testnutzern in zahlende Kunden. Grundlage sind die öffentlichen Preisseiten der Anbieter, geprüft am 7. Oktober 2026. Maßgeblich bleibt jeweils die aktuelle Preisseite.

Was eine Trial-Sequenz leisten muss

Eine Trial-Sequenz hat drei Aufgaben, die sich ganz unterschiedlich auf die Werkzeuge verteilen. Erstens muss sie Nutzer zur ersten Aktivierung führen, also zu dem Schritt, der zeigt, dass das Produkt Nutzen bringt. Zweitens muss sie vor dem Ablauf die richtige Erinnerung im richtigen Moment senden. Drittens muss sie aufhören, sobald jemand bezahlt, und bei Zahlungsproblemen die passende Mail schicken.

Für die erste Aufgabe braucht man Produktereignisse, etwa „Projekt angelegt“ oder „Integration verbunden“. Für die zweite braucht man Datumslogik, die sich am Trial-Start orientiert. Für die dritte braucht man eine Verbindung zum Abrechnungssystem, damit Abonnement-Status und Zahlungsfehler ankommen, bevor die nächste Mail rausgeht. Wer nur eine dieser Aufgaben lösen muss, kommt mit einem einfachen Tool aus. Wer alle drei braucht, sollte die Preisstruktur genau prüfen.

Überblick: Einsatzgebiet, Einstiegspreis und Grenzen

Tool Am besten für Einstiegspreis (Tarif, Abrechnung) Wichtigste Grenze
Sequenzy SaaS-Teams mit Abrechnung über Stripe, Paddle, Lemon Squeezy und ähnliche Anbieter 19 $ im Monat, Tarif für 15.000 E-Mails pro Monat (monatlich); Gratistarif für 2.500 E-Mails pro Monat Die Preisstufen folgen dem Versandvolumen. Wer sehr tiefe Verhaltenssegmente über viele Produktdaten braucht, sollte Customer.io gegenüberstellen.
Customer.io Produktteams mit vielen Verhaltenssegmenten und verzweigten Workflows 100 $ im Monat (Essentials, monatlich abgerechnet) Die Kosten steigen mit der Zahl der Profile. Der Premium-Tarif mit individuellem Profilvolumen wird mit 1.000 $ im Monat angegeben.
ActiveCampaign Teams, die Mail, CRM und Automationen in einem Werkzeug wollen 15 $ im Monat (Starter, Startpreis bei 1.000 Kontakten) Der Startpreis gilt bei 1.000 Kontakten. Segmentierung und Landingpages verlangen höhere Tarife.
Drip E-Commerce- und SaaS-Teams, die nach Personenzahl abrechnen wollen 39 $ im Monat (1 bis 2.500 Personen, monatlich) Ein dauerhafter Gratistarif ist nicht gelistet. Nach der Testphase ist ein bezahlter Tarif nötig.
Encharge SaaS-Teams, die auf Produktereignisse reagieren und HubSpot oder Salesforce anbinden 99 $ im Monat, 79 $ bei Jahresabrechnung (Growth, bis 2.000 Abonnenten) HubSpot- und Salesforce-Anbindung sowie transaktionale Mails stehen erst im Tarif Premium (159 $ im Monat).
Kit Creator und kleine Teams mit Newsletter und einfachen Sequenzen Kostenlos bis 10.000 Abonnenten; Creator 33 $ im Monat bei Jahresabrechnung Visuelle Automationen und Sequenzen gibt es erst ab dem Creator-Tarif.
Loops Kleine SaaS-Teams mit überschaubaren Trial-Abläufen Kostenlos für bis zu 4.000 Versände in 30 Tagen; Growing Audience 99 $ im Monat Der Gratistarif begrenzt auf die 1.000 neuesten Kontakte und zeigt eine Loops-Fußzeile.
Userlist B2B-Produkte, bei denen Teams statt einzelner Nutzer das Trial tragen Basic: 149 $ im Monat bei bis zu 10.000 Nutzern Die Kosten steigen mit der Nutzerzahl. Professional (349 $ im Monat bei 10.000 Nutzern) enthält erst die A/B-Tests.
Intercom Teams, die E-Mail mit In-App-Nachrichten und Produkttouren kombinieren Essential: 19 $ pro Platz und Monat bei Jahresabrechnung Zu den Platzgebühren kommen nutzungsabhängige Kosten für KI-Ergebnisse und Nachrichten.
HubSpot Marketing Hub Teams, die CRM und Marketing aus einer Hand brauchen Starter: 7 $ im Monat laut Preisseite; Professional: 800 $ im Monat Für reine Trial-Mails ist der Funktionsumfang größer als nötig, wenn kein CRM-Einsatz geplant ist.

Kosten nach Kontaktzahl

Für Trial-Programme zählt vor allem, wie viele Personen gleichzeitig in der Datenbank liegen. Die folgende Tabelle zeigt drei Tools, deren Preisseiten für mehrere Größenstufen konkrete Monatspreise nennen. Angaben, die auf der Preisseite fehlen, stehen als „Preis auf Anfrage“.

Kontakte bzw. Profile Customer.io (Essentials, monatlich) Drip (monatlich) Encharge (Growth, monatlich)
bis 2.000 Preis auf Anfrage 39 $ (1 bis 2.500 Personen) 99 $ (bis 2.000 Abonnenten), 79 $ bei Jahresabrechnung
10.000 145 $ (Essentials 10k Profile) 154 $ (9.001 bis 10.000 Personen) Preis auf Anfrage
20.000 235 $ (Essentials 20k Profile) 289 $ (17.501 bis 20.000 Personen) Preis auf Anfrage
50.000 ab 505 $ (50k+ Profile) 699 $ (45.001 bis 50.000 Personen, 600.000 Versände) Preis auf Anfrage

Die Zahlen zeigen zwei Muster. Customer.io rechnet nach Profilen und ist bei kleinen Listen teurer als Drip, wird aber bei 50.000 Profilen mit 505 $ im Monat konkurrenzfähig. Drip rechnet nach Personen und liefert bei 50.000 Personen ein festes Versandvolumen mit. Encharge ist für Listen bis 2.000 Abonnenten ausgelegt, größere Listen laufen über den individuellen Enterprise-Tarif.

Customer.io bietet laut Preisseite zusätzlich ein Startup-Programm: Qualifizierte Early-Stage-Unternehmen mit weniger als 10 Mio. $ Finanzierung können 12 Monate kostenlos starten. Ob ein Unternehmen die Voraussetzungen erfüllt, entscheidet der Anbieter.

Sequenzy: Preis nach Versandvolumen

Sequenzy rechnet nach der Zahl der versendeten E-Mails pro Monat. Kontakte und Sending-Domains sind in allen Tarifen unbegrenzt. Das ist für Trial-Programme oft der entscheidende Unterschied, weil viele Nutzer nur in den ersten Wochen Mails bekommen. Die Rechnung ist deshalb nicht „Kontakte mal Preis“, sondern „Mails pro Monat“.

Versandvolumen pro Monat Monatspreis Jahrespreis
Gratistarif, 2.500 E-Mails 0 $ 0 $
15.000 E-Mails 19 $ 205 $
30.000 E-Mails 29 $ 313 $
60.000 E-Mails 49 $ 529 $
120.000 E-Mails 99 $ 1.069 $

Ein Rechenbeispiel: Eine Liste mit 25.000 Kontakten, die zweimal im Monat eine Mail erhält, ergibt 50.000 Versände im Monat. Dafür passt der Tarif mit 60.000 E-Mails, also 49 $ im Monat oder 529 $ bei Jahresabrechnung. Wenn dieselbe Liste dreimal im Monat Mails bekommt, sind es 75.000 Versände und damit der nächste Tarif mit 120.000 E-Mails für 99 $ im Monat.

Für die Trial-Arbeit ist der Zahlungsbezug wichtig. Sequenzy verbindet sich nach Angaben der Dokumentation mit Stripe, Paddle, Lemon Squeezy, Polar, Creem und Dodo Payments. Ein Zahlungsereignis wie saas.payment_failed enthält einen Link zu einer gehosteten Rechnungsseite, auf der der Kunde zahlen oder seine Karte aktualisieren kann. Damit lässt sich eine Erinnerung nach einer fehlgeschlagenen Zahlung direkt mit diesem Link verknüpfen. Eigene Ereignisse lassen sich außerdem per Webhook oder API senden, zum Beispiel „Trial gestartet“ oder „Projekt angelegt“.

Die Tools im Einzelnen

Sequenzy

Stärke für Trials: Die Kombination aus Abrechnungsereignissen und E-Mail-Versand liegt im Kern des Produkts. Trial-Ablaufmails, Zahlungsfehler-Mails und Erinnerungen nach einer Zahlung laufen über dieselbe Plattform. Dazu kommen Umsatzzuordnung und Zielverfolgung sowie KI-gestützte Entwürfe für Sequenzen.

Grenze: Der Tarif richtet sich nach dem Versandvolumen. Wer sehr viele Mails an kleine Listen schickt, sollte die Staffel genau nachrechnen. Für Verhaltenssegmente, die auf tief verschachtelten Produktdaten beruhen, lohnt der Vergleich mit Customer.io.

Preis: 19 $ im Monat für 15.000 E-Mails, 49 $ im Monat für 60.000 E-Mails, Gratistarif für 2.500 E-Mails pro Monat. Preisseite des Anbieters

Customer.io

Stärke für Trials: Customer.io eignet sich, wenn sich Trial-Mails nach dem Produktverhalten richten. Wer ein Projekt angelegt, aber kein Teammitglied eingeladen hat, bekommt eine andere Nachricht als jemand, der die erste Integration abgeschlossen hat. Die Workflows sind verzweigt, und Ereignisse lassen sich über die API aus dem Produkt einspeisen.

Grenze: Die Kosten folgen der Profilzahl. Bei Einzelplänen ist die Verzweigungslogik oft mehr, als ein kleines Trial-Programm braucht. Der Premium-Tarif mit individuellem Profilvolumen wird mit 1.000 $ im Monat angegeben.

Preis: 100 $ im Monat (Essentials, monatlich abgerechnet); 145 $ bei 10.000 Profilen; 235 $ bei 20.000 Profilen. Preisseite des Anbieters

ActiveCampaign

Stärke für Trials: Wer nach dem Trial einen Vertriebskontakt braucht, findet bei ActiveCampaign Mail, CRM und Automationen in einem System. Lead-Bewertung, Aufgaben und Verhaltensregeln lassen sich für Trial-Konten einsetzen, etwa wenn ein Trial-Konto einen Preisseitenbesuch macht.

Grenze: Der Startpreis gilt für 1.000 Kontakte. Erweiterte Segmentierung und Landingpages beginnen erst bei höheren Tarifen (Plus 49 $, Pro 79 $ im Monat, jeweils bei 1.000 Kontakten).

Preis: Starter 15 $, Plus 49 $, Pro 79 $, Enterprise 145 $ im Monat, jeweils Startpreis bei 1.000 Kontakten. Testphase verfügbar; Details auf der Preisseite. Preisseite des Anbieters

Drip

Stärke für Trials: Drip rechnet nach Personen und liefert in den Tarifen unbegrenzten E-Mail-Versand. Die Workflows lassen sich an Ereignisse knüpfen, und die Stripe-Anbindung hilft, Abonnementstatus in die Abläufe zu holen. Zeitgesteuerte Erinnerungen vor dem Trial-Ende sind leicht zu bauen.

Grenze: Der Tarif ist nach Personenstufen gegliedert, und die Zahl der Workflows ist je Stufe begrenzt (bis 50 Workflows). Wer viele getrennte Trial-Pfade parallel betreibt, muss das planen. Ein dauerhaft kostenloser Tarif ist nicht gelistet.

Preis: 39 $ im Monat (1 bis 2.500 Personen), 154 $ (9.001 bis 10.000), 289 $ (17.501 bis 20.000). Testphase von 14 Tagen ohne Kreditkarte. Preisseite des Anbieters

Encharge

Stärke für Trials: Encharge ist auf Produktereignisse ausgelegt. Ein Trial-Konto, das eine Funktion nutzt, bekommt eine Mail mit dem nächsten Schritt; eines, das stillsteht, bekommt eine Hilfestellung. Die Premium-Stufe bindet HubSpot und Salesforce an, sodass Vertriebsinformationen in den Ablauf fließen.

Grenze: Der Growth-Tarif reicht bis 2.000 Abonnenten. Größere Listen laufen über den individuellen Enterprise-Tarif. Die CRM-Anbindung ist erst im Premium-Tarif enthalten.

Preis: Growth 99 $ im Monat oder 79 $ bei Jahresabrechnung; Premium 159 $ im Monat oder 129 $ bei Jahresabrechnung, jeweils bis 2.000 Abonnenten. Preisseite des Anbieters

Kit

Stärke für Trials: Der kostenlose Tarif enthält unbegrenzte Versände an bis zu 10.000 Abonnenten, Landingpages, Formulare und Segmentierung über Tags. Für ein Trial-Programm mit einer einfachen Abfolge aus Willkommensmail und Erinnerungen reicht das oft für den Start.

Grenze: Visuelle Automationen und Sequenzen beginnen erst im Creator-Tarif. Die Verknüpfung mit Abrechnungsereignissen ist nicht als Kernfunktion beschrieben; Zahlungsstatus muss deshalb über Tags oder externe Dienste gepflegt werden.

Preis: kostenlos bis 10.000 Abonnenten; Creator 33 $ im Monat bei Jahresabrechnung; Pro 66 $ im Monat bei Jahresabrechnung. Testphase von 14 Tagen auf bezahlten Tarifen ohne Kreditkarte. Preisseite des Anbieters

Loops

Stärke für Trials: Loops ist für kleine Teams gedacht, die Trial-Abläufe ohne viel Konfiguration aufsetzen wollen. Der Gratistarif erlaubt bis zu 4.000 Versände in jedem rollierenden 30-Tage-Zeitraum an die 1.000 neuesten Kontakte. Transaktionsmails sind in bezahlten Tarifen enthalten.

Grenze: Der Gratistarif zeigt eine Loops-Fußzeile und begrenzt den Versand auf die neuesten Kontakte. Wer alte Trial-Kontakte weiter anschreiben will, braucht den bezahlten Tarif.

Preis: kostenlos im Early-Stage-Tarif; Growing Audience 99 $ im Monat mit unbegrenztem Versand an Abonnenten. Preisseite des Anbieters

Userlist

Stärke für Trials: Bei B2B-Produkten ist oft nicht der einzelne Nutzer entscheidend, sondern das Team oder die Firma. Userlist führt Nutzer und Firmen zusammen und kann Mails an den Trial-Admin, an Teammitglieder oder an Entscheider richten, je nachdem, wie aktiv das Team ist.

Grenze: Die Kosten steigen mit der Nutzerzahl. A/B-Tests und Conversion-Ziele stehen erst im Professional-Tarif.

Preis: Basic 149 $ im Monat bei bis zu 10.000 Nutzern; Professional 349 $ im Monat bei bis zu 10.000 Nutzern. Enterprise auf Anfrage. Preisseite des Anbieters

Intercom

Stärke für Trials: Intercom verbindet E-Mail mit In-App-Nachrichten, Messenger und Hilfecenter. Ein Trial-Nutzer, der an einer Funktion hängt, kann im Produkt eine Hilfe sehen und zugleich eine Mail erhalten. Das ist für Produkte mit komplexer Einarbeitung nützlich.

Grenze: Die Platzgebühren kommen zu nutzungsabhängigen Kosten für KI-Ergebnisse und Nachrichten hinzu. Für reine E-Mail-Trial-Abläufe ist die Plattform meist mehr, als nötig ist.

Preis: Essential 19 $ pro Platz und Monat, Advanced 85 $, Expert 132 $ jeweils bei Jahresabrechnung. Testphase von 14 Tagen ohne Kreditkarte. Preisseite des Anbieters

HubSpot Marketing Hub

Stärke für Trials: Wer Trial-Konten bereits im HubSpot-CRM führt, kann Mails, Deal-Stufen und Vertriebsaufgaben zusammenführen. Ablaufmails lassen sich an Deal-Änderungen knüpfen, sodass der Vertrieb vor dem Trial-Ende informiert wird.

Grenze: Der Sprung zwischen den Tarifen ist groß (Starter 7 $, Professional 800 $, Enterprise 3.600 $ im Monat, laut Preisseite). Ohne CRM-Bedarf ist das Werkzeug für reine Trial-Mails überdimensioniert.

Preis: Starter 7 $ im Monat laut Preisseite; Professional 800 $ im Monat; Enterprise 3.600 $ im Monat. Der Gratisumfang umfasst kostenlose Marketing-Werkzeuge. Preisseite des Anbieters

Entscheidungshilfe: Welches Tool passt zu welchem Trial?

Wenn Sie … dann eher … weil …
Abrechnung über Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy laufen und Zahlungsfehler mit Mails beantworten wollen Sequenzy Zahlungsereignisse sind als Auslöser vorgesehen, und Mails können auf die gehostete Rechnungsseite verlinken.
Viele Verhaltensregeln über Produktdaten brauchen Customer.io Verzweigte Workflows und Profilsegmente sind der Schwerpunkt des Tools.
Vertrieb, CRM und Trial-Mails in einem System führen ActiveCampaign oder HubSpot Lead-Bewertung und Vertriebsaufgaben laufen im selben Werkzeug.
Mit wenig Budget starten und die Liste ist klein Kit oder Loops Die kostenlosen Tarife decken kleine Listen ab, bevor bezahlt werden muss.
Teams statt einzelne Nutzer im Trial betreuen Userlist Die Auswertung läuft auf Firmenebene, Mails können an mehrere Stakeholder gehen.
In-App-Hilfe und E-Mail verbinden müssen Intercom In-App-Nachrichten und Messenger sind Teil der Plattform.

Einrichtung in sechs Schritten

  1. Ereignisse festlegen. Notieren Sie drei bis fünf Aktionen, die Aktivierung bedeuten, etwa „erstes Projekt angelegt“ oder „Integration verbunden“. Halten Sie den Namen fest, damit Produkt und E-Mail-Tool dieselbe Bezeichnung verwenden.
  2. Abrechnung anbinden. Verbinden Sie Ihren Zahlungsanbieter mit dem Tool. Prüfen Sie, dass Abo-Start, Trial-Ende und Zahlungsfehler ankommen, bevor Sie die erste Mail aktivieren.
  3. Unterdrückung einbauen. Ein Nutzer, der bezahlt hat, darf keine „Ihr Trial endet“-Mail mehr bekommen. Testen Sie das mit einem Testkonto, bevor die Sequenz live geht.
  4. Zeitplan festlegen. Planen Sie die Mails rund um den Trial-Start, die Mitte und die Tage vor dem Ablauf. Verschicken Sie Mails bei Zahlungsfehlern sofort, nicht im Sammelversand.
  5. Versandvolumen rechnen. Multiplizieren Sie Kontakte mit Mails pro Monat und vergleichen Sie das Ergebnis mit der Tarifstaffel. Bei nutzerbasierten Tarifen rechnen Sie mit der Anzahl aktiver Trial-Konten.
  6. Auswerten. Verfolgen Sie Aktivierungsrate, Umwandlung in bezahlte Abos und die Zahl der Abmeldungen je Mail. Vergleichen Sie Varianten jeweils mit einer Kontrollgruppe.

Häufige Fragen

Wann sollte die erste Ablaufmail rausgehen?

Die erste Erinnerung vor dem Trial-Ende passt meist in den Zeitraum von drei bis fünf Tagen vor dem Ablauf, wenn Nutzer noch Zeit haben, das Produkt zu bewerten. Eine zweite Mail einen Tag vorher und eine am Ablauftag decken das Ende ab. Bei längeren Trials lohnt sich eine Mail in der Mitte, die sich auf den Nutzen konzentriert.

Wie verhindere ich Trial-Mails an zahlende Kunden?

Die Unterdrückung muss am Abo-Status hängen, nicht am Datum. Sobald ein Abo beginnt, sollte der Nutzer aus allen Trial-Sequenzen ausgetragen werden. Prüfen Sie das mit einem Testkonto, weil dieser Fehler am häufigsten passiert, wenn Abo-Ereignisse und Mailversand getrennt laufen.

Brauche ich eine direkte Anbindung an meinen Zahlungsanbieter?

Für Trial-Mails, die auf Zahlungsstatus reagieren, ja. Ohne Anbindung müssen Abo-Änderungen manuell oder über eigene Schnittstellen in das E-Mail-Tool übertragen werden. Sequenzy nennt Stripe, Paddle, Lemon Squeezy, Polar, Creem und Dodo Payments als Integrationen. Andere Tools setzen eigene Schnittstellen voraus.

Was kostet ein Trial-Programm bei 10.000 Kontakten?

Bei Customer.io liegt der Tarif für 10.000 Profile bei 145 $ im Monat (monatlich abgerechnet), bei Drip für 9.001 bis 10.000 Personen bei 154 $ im Monat. Encharge ist bis 2.000 Abonnenten gelistet. Bei Sequenzy hängt der Preis nicht an der Kontaktzahl, sondern an den Versänden: Bei zwei Mails im Monat an 10.000 Kontakte sind es 20.000 Versände und damit der Tarif mit 30.000 E-Mails für 29 $ im Monat.

Kann ich mit einem kostenlosen Tarif starten?

Ja, mit Einschränkungen. Sequenzy bietet 2.500 E-Mails pro Monat, Kit ist bis 10.000 Abonnenten kostenlos, Loops erlaubt bis zu 4.000 Versände in 30 Tagen an die neuesten 1.000 Kontakte. Visuelle Automationen fehlen bei Kit im kostenlosen Tarif. Prüfen Sie vor dem Start, ob Ihre Abläufe dort abbildbar sind.

Welche Kennzahlen zeigen, ob die Trial-Sequenz funktioniert?

Wichtig sind die Aktivierungsrate, also der Anteil der Trial-Nutzer, die den ersten Schlüsselschritt erreichen, und der Anteil, der im Trial bezahlt. Dazu kommen die Abmeldungen je Mail und die Zeit bis zur ersten Aktivierung. Umsatz je Mail lässt sich nur messen, wenn das Tool Abo-Ereignisse mit Mails verknüpft.

Warum ist Customer.io teurer als Drip, obwohl es mehr Funktionen hat?

Die Preise sind nicht direkt vergleichbar, weil Customer.io nach Profilen und Drip nach Personen abrechnet und die Tarife unterschiedlich gegliedert sind. Bei kleinen Listen liegt Customer.io je nach Stufe über Drip, bei 50.000 Profilen liegt der Essentials-Tarif bei 505 $ im Monat. Vergleichen Sie beide mit Ihrer tatsächlichen Listengröße, bevor Sie sich entscheiden.