Preise geprüft am 7. Oktober 2026

15 beste HTML-E-Mail-Builder im Jahr 2026

HTML-E-Mails, die in jedem Postfach sauber aussehen, gehören zu den undankbarsten Aufgaben der Webentwicklung. Dieser Überblick versammelt die Werkzeuge, die das beherrschbar machen, und sagt, für wen sich welches lohnt.

Von Mara Levin. Jeder Preis stammt von der Preisseite des Anbieters, jede Funktion aus seiner Dokumentation.

Kurz gesagt: Was passt zu wem

  • Wenn Sie programmieren: MJML als stackunabhängige Auszeichnungssprache, React Email bei React und TypeScript, Maizzle bei Vue und Tailwind.
  • Wenn Marketing editiert: Stripo (ab 20 US-Dollar im Monat) oder BEE Free (kostenlos, Professional 30 US-Dollar) mit Drag-and-drop und Export in Ihre Plattform.
  • Wenn der Editor in Ihr Produkt soll: Unlayer oder Chamaileon, mit veröffentlichten Einstiegspreisen von 250 und 400 US-Dollar im Monat.
  • Wenn Sie vor dem Versand prüfen wollen: Litmus oder Email on Acid zeigen die Mail in zahlreichen Clients.
  • Wenn Sie schon eine Versandplattform haben: Probieren Sie zuerst den Editor von Mailchimp oder Brevo, bevor Sie ein weiteres Werkzeug bezahlen.

Schneller Vergleich

Werkzeug Art Zielgruppe Einstiegspreis
MJML Auszeichnungssprache Entwicklungsteams Kostenlos (MIT-Lizenz)
React Email React-Komponenten Teams mit React Kostenlos (MIT-Lizenz)
Maizzle Framework mit Vue und Tailwind Frontend-Entwicklung Kein Preis veröffentlicht
Stripo Visueller Editor Marketing und Design Kostenlos; Basic 20 $ im Monat
BEE Free Visueller Editor Kleine Teams Kostenlos; Professional 30 $ im Monat
Chamaileon Einbettbarer Editor SaaS-Produkte Ab 400 $ im Monat
Unlayer Einbettbarer Editor App-Entwickler Launch 250 $ im Monat
Postcards Visueller Editor Designteams Kostenpflichtige Pläne
Litmus Tests und Code-Editor Teams mit QA-Prozess Kostenpflichtige Pläne
Email on Acid Tests QA-Teams Basic 99 $ im Monat
Mailchimp Plattform-Editor Mailchimp-Nutzer Kostenlos; Standard ab 20 $ im Monat
Brevo Plattform-Editor Brevo-Nutzer Kostenlos; Starter 9 $ im Monat
Parcel Code-Editor E-Mail-Entwickler 0 $; Produktion 29 $ pro Nutzer
Topol Editor-Plugin Produkte mit Editor Startup 70 $ im Monat
EDMdesigner Einbettbarer Editor White-Label-Projekte Beim Anbieter erfragen

Die ausführliche Übersicht

Die Werkzeuge sind nach Arbeitsweise gruppiert (Code, visuelle Editoren, einbettbare Editoren, Tests und Plattform-Editoren), nicht nach Qualität. Die Nummer gibt nur die Lesereihenfolge an.

1

MJML

Open-Source-Auszeichnungssprache für responsive E-Mails

Kostenlos
Teams, die Code und einen Compiler bevorzugen

MJML (Mailjet Markup Language) ersetzt verschachtelte Tabellen durch Elemente wie mj-section und mj-column und kompiliert sie zu HTML für E-Mail-Clients. Laut Dokumentation stapeln sich Spalten auf Mobilgeräten von selbst. Die Lizenz ist MIT, wie die FAQ festhält.

<mjml>
  <mj-body>
    <mj-section>
      <mj-column>
        <mj-text>Hallo Anna</mj-text>
        <mj-button href="https://example.com">
          Loslegen
        </mj-button>
      </mj-column>
    </mj-section>
  </mj-body>
</mjml>

Installiert wird mit npm install mjml, kompiliert mit mjml eingabe.mjml -o ausgabe.html oder aus Node mit mjml2html. Es gibt ein Plugin für Visual Studio Code und einen kostenlosen Online-Editor.

Wo es an Grenzen stößt: Es braucht einen Build-Schritt, versendet nichts selbst, und ungewöhnliche Layouts erfordern handgeschriebenes HTML. Die Dokumentation weist zudem darauf hin, dass mj-button in manchen Clients nicht auf der ganzen Fläche klickbar ist.

Am besten für: Entwicklungsteams, die Vorlagen in Git versionieren und nicht auf React festgelegt sind.

2

React Email

E-Mail-Vorlagen als React-Komponenten

Kostenlos
React- und TypeScript-Entwickler

React Email überträgt komponentenbasierte Entwicklung auf E-Mails. Laut aktueller Dokumentation installieren Sie es mit npm install react-email react react-dom, starten einen lokalen Vorschau-Server mit email dev und wandeln die Komponente per render in einen HTML-String um, den Sie an jeden Anbieter weitergeben können.

import { Html, Button, Text } from "react-email";

export default function Willkommen() {
  return (
    <Html lang="de">
      <Text>Hallo Anna</Text>
      <Button href="https://example.com">Loslegen</Button>
    </Html>
  );
}

Dokumentierte Integrationen gibt es unter anderem für Resend, Nodemailer, SendGrid, Postmark, Mailgun, AWS SES und Brevo. Die Textversion erzeugt toPlainText. Nach Angaben des Projekts wurden die Komponenten in Gmail, Apple Mail, Outlook, Yahoo!, HEY und Superhuman getestet.

Wo es an Grenzen stößt: Sie brauchen React-Kenntnisse und eine Build-Umgebung, und Design oder Marketing sind auf Entwickler angewiesen, um Vorlagen zu ändern.

Am besten für: Teams, deren Produkt ohnehin React nutzt und die Typen und Hilfsfunktionen zwischen App und E-Mail teilen wollen.

3

Maizzle

E-Mail-Framework mit Vue-Komponenten und Tailwind CSS

Kein Preis veröffentlicht
Frontend-Entwickler mit Tailwind

Die aktuelle Maizzle-Version wird laut Dokumentation mit Vue-Einzeldateikomponenten geschrieben und mit Tailwind CSS gestaltet. Beim Produktions-Build rendert Maizzle die Komponenten zu HTML und schickt sie durch Transformer, die CSS inline setzen, ungenutztes CSS entfernen und Outlook-Fallbacks ergänzen.

Dazu kommen ein Entwicklungsserver mit Live-Vorschau und Dark-Mode-Emulation, ein CLI sowie ein Vite-Plugin für Projekte mit Laravel, Nuxt, SvelteKit oder Astro. Das Projekt nennt über 30 E-Mail-Komponenten.

Wo es an Grenzen stößt: Es setzt am meisten Vorwissen voraus, wenn Vue und Tailwind neu für Sie sind. Ältere Anleitungen im Netz beschreiben frühere Versionen, seien Sie also vorsichtig mit ihnen.

Am besten für: Entwickler, die ohnehin im Vue- oder Vite-Umfeld arbeiten und dieselbe Syntax für Web und E-Mail nutzen möchten.

4

Stripo

Visueller E-Mail-Editor mit gestaffelten Plänen

Kostenlos / ab 20 $ im Monat
Marketing-Teams, die ohne Code editieren

Stripo ist ein Drag-and-drop-Editor mit einem unbefristeten Gratisplan. Auf der Preisseite stehen Basic mit 20 $ im Monat (200 $ jährlich), Medium mit 45 $ (450 $ jährlich) und Pro mit 125 $ (1.250 $ jährlich).

Kaufentscheidend ist weniger der Einstiegspreis als die Frage, welche Exporte, gespeicherten Vorlagen und Zusammenarbeitsfunktionen der jeweilige Plan enthält. Prüfen Sie das mit Ihrer eigenen Versandplattform, bevor Sie zahlen.

Wo es an Grenzen stößt: Es ist ein Editor, kein Versandsystem. Das exportierte HTML braucht nach dem Weg durch Ihre Plattform einen letzten Test, denn Links und Bilder können dort umgeschrieben werden.

Am besten für: Marketing-Teams, die oft Kampagnen bauen und diese in eine bereits genutzte Plattform laden. Einen Vergleich mit BEE Free finden Sie auf der Vergleichsseite.

5

BEE Free

Schlanker, schneller Drag-and-drop-Editor

Kostenlos / Professional 30 $ im Monat
Kleine Teams und gelegentliche Projekte

Der Starter-Plan von Beefree ist kostenlos und erlaubt bis zu 10 Designs und 6 Exporte pro Monat. Professional kostet 30 $ im Monat und bringt unbegrenzte Projektordner und wiederverwendbare Inhaltsblöcke, Business liegt bei 160 $ im Monat mit erweiterten Markenkontrollen, wie die Preisseite zeigt.

Beefree verkauft seinen Editor außerdem als einbettbares SDK, das getrennt vom Team-Editor gebucht wird. Das sind zwei verschiedene Kaufentscheidungen.

Wo es an Grenzen stößt: Die sechs Exporte des Gratisplans sind schnell aufgebraucht, wenn Sie regelmäßig versenden, und Sie haben weniger Kontrolle über das HTML als bei einem Code-Framework.

Am besten für: Einzelpersonen oder kleine Teams, die ohne Einarbeitung vorzeigbare Mails brauchen.

6

Chamaileon

Kollaborativer, einbettbarer E-Mail-Editor

Ab 400 $ im Monat
Organisationen mit Freigabeprozessen

Die Preisseite von Chamaileon nennt einen Startpreis von 4.000 $ pro Jahr oder 400 $ im Monat, inklusive maßgeschneidertem Onboarding, dem Aufbau eines E-Mail-Designsystems und Support rund um die Uhr. Einen Gratisplan gibt es nicht.

Das Produkt richtet sich an Unternehmen, in denen mehrere Personen an jeder Mail beteiligt sind und jemand sie freigeben muss. Der Preis lohnt sich nur, wenn dieser Prüfablauf ein echtes Problem ist.

Wo es an Grenzen stößt: Für Einzelpersonen oder Teams mit einem Newsletter pro Monat ergibt es keinen Sinn. Die Einbettung in ein Produkt erfordert Entwicklungsarbeit.

Am besten für: große Organisationen mit mehreren Teams, Marken oder Freigebenden, die Kontrolle über ihre Vorlagen brauchen.

7

Unlayer

Einbettbarer Editor mit offizieller React-Komponente

Ab 250 $ im Monat
Entwickler, die einen Editor in ihre App integrieren

Unlayer liefert einen Drag-and-drop-Editor zum Einbetten in Ihr Produkt. Die Preisseite führt drei Pläne auf: Launch für 250 $ im Monat, Scale für 750 $ und Optimize für 2.000 $, jeweils mit 14 Tagen Testzeit und 1 TB Bandbreite.

So sieht die offizielle React-Komponente laut README des Projekts aus:

import EmailEditor from 'react-email-editor';

function Editor() {
  const emailEditorRef = useRef(null);

  const exportHtml = () => {
    emailEditorRef.current?.editor?.exportHtml((data) => {
      const { design, html } = data;
      console.log(html);
    });
  };

  return <EmailEditor ref={emailEditorRef} />;
}

Wo es an Grenzen stößt: Die Kosten sind eher Firmen- als Projektniveau. Außerdem sollten Sie die Design-Daten (das JSON) selbst speichern, um langfristig nicht vom Anbieter abzuhängen.

Am besten für: SaaS-Produkte, die ihren Kunden einen E-Mail-Editor anbieten wollen, ohne ihn selbst zu bauen.

8

Postcards by Designmodo

Modularer Editor mit Designfokus

Kostenpflichtige Pläne
Designteams mit wiederkehrenden Vorlagen

Postcards von Designmodo arbeitet mit modularen Bausteinen, aus denen sich optisch stimmige Mails zusammensetzen lassen. Es ist eine Gestaltungsschicht und ersetzt weder Ihr Versandsystem noch Ihre Automationen.

Einen aktuellen Preis konnten wir nicht überprüfen und nennen deshalb keinen. Schauen Sie vor der Budgetplanung auf die offizielle Seite.

Wo es an Grenzen stößt: Bei stark dynamischen Mails (Produktinhalte, tiefe Personalisierung) reichen rein visuelle Module oft nicht aus.

Am besten für: Newsletter und Kampagnen mit konstantem Erscheinungsbild und wiederverwendbaren Modulen.

9

Litmus

Rendering-Tests und Freigaben, mit Code-Editor

Kostenpflichtige Pläne
Teams, in denen die Vorschau Teil der Freigabe ist

Litmus ist vor allem eine Testplattform: Sie zeigt die E-Mail in verschiedenen Clients und auf Geräten und bündelt die Abnahmen. Ein Code-Editor gehört ebenfalls dazu, damit Sie neben diesen Vorschauen arbeiten können.

Die Preisseite nennt die Tarife in einer Form, die wir nicht sicher zitieren können. Fragen Sie ein Angebot mit Ihrer Nutzerzahl und den monatlichen Tests an.

Wo es an Grenzen stößt: Ein Screenshot beweist nicht, dass die Mail im Posteingang ankommt. Wer selten versendet, rechtfertigt die Kosten kaum.

Am besten für: größere Teams mit Freigabeprozessen und Vorgaben zur Client-Abdeckung. Einen Vergleich mit Parcel gibt es ebenfalls.

10

Email on Acid

E-Mail-Tests und Prüfungen vor dem Versand

Ab 99 $ im Monat
QA-Teams mit moderatem Testaufkommen

Laut Preisseite kostet der Basic-Plan 99 $ im Monat und enthält 1.000 Vorschauen monatlich in über 100 Clients und Geräten sowie API-Zugriff. Premium für 199 $ im Monat erhöht auf 2.000 Vorschauen und ergänzt Barrierefreiheitstests und HTML-Analyse. Jede weitere Vorschau kostet 0,15 $.

Dieselbe Seite weist darauf hin, dass bestehende Abonnenten ab Juni 2026 zu Mailgun Inspect wechseln sollen. Bevor Sie buchen, klären Sie, welches Produkt Sie tatsächlich erhalten.

Wo es an Grenzen stößt: Es ist kein Gestaltungswerkzeug, und einen Gratisplan gibt es nicht.

Am besten für: Teams, die vor jedem Versand einen klaren Prüfschritt wollen.

11

Mailchimp

Editor innerhalb einer E-Mail-Marketing-Plattform

Kostenlos / Standard ab 20 $ im Monat
Wer ohnehin mit Mailchimp versendet

Wer Mailchimp bereits nutzt, spart sich mit dem eingebauten Editor den Export und Import von HTML. Der Gratisplan enthält eine Zielgruppe mit bis zu 250 Kontakten und 500 Sendungen im Monat (höchstens 250 am Tag); Standard beginnt bei 20 $ im Monat mit der 500-Kontakte-Stufe, so die Preisseite. Auch eigene Code-Vorlagen sind möglich.

Wo es an Grenzen stößt: Der Preis hängt an den Kontakten, nicht nur an den Sendungen, und Vorlagen auf eine andere Plattform zu bringen kostet Arbeit. Wenn Vorlagen Teil des Produktcodes sind, passt es schlechter.

Am besten für: kleine Unternehmen und Newsletter, die mit einem Werkzeug auskommen wollen.

12

Brevo

Editor in einer Plattform mit volumenbasierter Preisgestaltung

Kostenlos / Starter 9 $ im Monat
Wer Editor und Versand günstig kombinieren will

Brevo (früher Sendinblue) bringt den Editor in einer Plattform mit, deren Preis sich nach dem Sendevolumen richtet. Der Gratisplan erlaubt 300 Mails pro Tag; Starter beginnt bei 9 $ im Monat mit 5.000 Mails monatlich und ohne Tageslimit, Standard bei 18 $, laut Preisseite.

Wo es an Grenzen stößt: Die Tiefe von Editor und Automation hängt vom Plan ab, und eine wiederverwendbare Code-Vorlage ersetzt es nicht.

Am besten für: Teams, die Volumen versenden wollen, ohne pro Kontakt zu zahlen, und nicht mehrere Werkzeuge verwalten möchten.

13

Parcel

Code-Editor speziell für die E-Mail-Entwicklung

0 $ / Produktion 29 $ pro Nutzer im Monat
E-Mail-Entwickler, die einen eigenen Editor wollen

Parcel ist ein Code-Editor zum Schreiben von E-Mail-HTML, mit Vorschau und Werkzeugen für die Zusammenarbeit. Die Preisseite nennt einen Code-Plan für 0 $, einen Produktionsplan für 29 $ pro Nutzer und Monat sowie einen Plan für große Teams für 56 $.

Wo es an Grenzen stößt: Es richtet sich nur an Leute, die Code schreiben, deckt weder Listenverwaltung noch Versand ab und hat eine kleinere Community als MJML.

Am besten für: alle, die eine angenehmere Umgebung als einen allgemeinen Code-Editor wollen, ohne gleich ein Framework einzuführen.

14

Topol

Editor, der als Plugin in andere Anwendungen eingebunden wird

Ab 70 $ im Monat
Produkte, die einfache E-Mail-Bearbeitung brauchen

Die Preisseite von Topol zeigt drei Pläne nach vorab bezahlten Nutzern: Startup für 70 $ im Monat mit 50 Nutzern, Expansion für 140 $ mit 100 und Business für 300 $ mit 500. Jeder zusätzliche Nutzer kostet je nach Plan zwischen 1,60 $ und 0,70 $.

Wo es an Grenzen stößt: Das Modell ist auf das Plugin in einem Produkt ausgerichtet, nicht auf Einzelpersonen mit Bedarf an einem losen Editor, und Berechtigungen sowie Export müssen in Ihrer Integration geprüft werden.

Am besten für: Produkte mit vielen Nutzern, die gelegentlich Mails bearbeiten. Zur Einordnung lesen Sie Topol gegen Stripo.

15

EDMdesigner

Einbettbarer White-Label-Editor

Beim Anbieter erfragen
White-Label-Projekte mit eigenen Anforderungen

EDMdesigner bietet einen E-Mail-Editor, der unter eigener Marke in das Produkt eines anderen Unternehmens eingebaut wird. Einen überprüften öffentlichen Preis haben wir nicht, deshalb nennen wir keinen.

Wo es an Grenzen stößt: Für kleine Produkte ist er überdimensioniert, und für einen Kostenvergleich mit Unlayer oder Chamaileon müssen Sie ein Angebot einholen.

Am besten für: Unternehmen, die das Erscheinungsbild des Editors tiefgehend anpassen wollen.

So entscheiden Sie, ohne sich in Funktionen zu verlieren

Wenn Vorlagen in Git liegen sollen

Wählen Sie zwischen MJML, React Email und Maizzle nach der Sprache, die Ihr Team ohnehin beherrscht: eigene Auszeichnung, React oder Vue. Wenn Sie zwischen den ersten beiden schwanken, stellt MJML gegen React Email sie mit Code gegenüber.

Wenn Marketing selbst editieren soll

Ein visueller Editor wie Stripo oder BEE Free ist der direkte Weg. Testen Sie mit einer echten Mail: Text ändern, Block verschieben, in Ihre Plattform exportieren. Geht dabei der Footer mit dem Abmeldelink kaputt, wissen Sie, was auf Sie zukommt.

Wenn Ihr Produkt seinen Kunden einen Editor anbieten soll

Vergleichen Sie Unlayer, Chamaileon und Topol mit demselben Test: speichern, wieder öffnen, exportieren und die Entwürfe jedes Kunden voneinander trennen. Bei Einstiegspreisen zwischen 70 und 400 $ im Monat kostet eine falsch gewählte Integration mehr Entwicklerstunden als Lizenz.

Wenn das Problem die Qualität ist, nicht die Erstellung

Setzen Sie Litmus oder Email on Acid als Prüfschritt vor den Versand. Das repariert die Mail nicht, verhindert aber, dass der Fehler bei Ihren Lesern ankommt.

Wenn das Budget knapp ist

Beginnen Sie mit MJML oder React Email, die keine Lizenz kosten; für visuelles Arbeiten mit dem Gratisplan von BEE Free oder dem von Brevo, der den Versand gleich enthält. Und wenn Sie später aus Code versenden wollen, vergleicht die Seite zu API-first-E-Mail-Diensten die Anbieter.

Das Fazit

Den besten Builder gibt es nicht abstrakt, sondern nur den, der zu der Person passt, die editiert, versendet und geradesteht, wenn etwas kaputtgeht. Sind das Entwickler, sind die kostenlosen Code-Optionen schwer zu schlagen. Ist es jemand aus dem Marketing, spart ein visueller Editor mit Export in die eigene Plattform mehr Zeit als jedes Framework.

Bauen Sie vor dem Kauf in zwei Finalisten dieselbe Mail nach, mit Button, Bild, Personalisierung und rechtlichem Footer, versenden Sie sie über Ihre echte Plattform und öffnen Sie sie in den Clients Ihrer Leser. Eine Stunde dieses Tests ist mehr wert als jede Funktionstabelle, auch die auf dieser Seite.

Häufige Fragen

Warum ist HTML für E-Mails so mühsam?

Weil jeder Client das HTML anders zeichnet. Outlook für Windows rendert mit der Word-Engine, Gmail verwirft einen Teil des CSS, und es gibt keinen gemeinsamen Standard wie bei Browsern. Deshalb werden seriöse Mails bis heute mit verschachtelten Tabellen und Inline-Styles gebaut. Die Tools in dieser Liste nehmen Ihnen genau diese Arbeit ab.

Kann ich normales CSS in einer E-Mail verwenden?

Nur einen Teil davon. Welche Eigenschaften wo funktionieren, zeigt caniemail.com als Tabelle pro Client. Flexbox und Grid werden kaum unterstützt, Media Queries erreichen nur einen Teil der Leserschaft, und Inline-Styles sind die sicherste Wahl. Die hier genannten Builder kümmern sich darum.

Brauche ich zusätzlich ein Werkzeug zum Versenden?

Bei den meisten ja. MJML, React Email, Maizzle, Stripo, BEE Free, Parcel und Topol liefern HTML, das Sie anschließend in Ihre Versandplattform laden oder über einen Versanddienst schicken. Mailchimp und Brevo bringen den Editor direkt mit, was den Ablauf vereinfacht, Sie aber an die Plattform bindet.

Was kostet ein visueller Builder wirklich?

Zwischen Marketing-Editoren und einbettbaren Editoren liegt ein großer Sprung. Laut den Preisseiten vom 7. Oktober 2026 beginnt Stripo bei 20 US-Dollar im Monat und BEE Free Professional bei 30 US-Dollar. Editoren, die in ein eigenes Produkt integriert werden, wie Unlayer (250 US-Dollar monatlich) oder Chamaileon (ab 400 US-Dollar monatlich), spielen preislich in einer anderen Liga.

Wie sieht es mit dem Dark Mode aus?

Er wird besser, bleibt aber uneinheitlich. Laut caniemail liegt die geschätzte Unterstützung für die Media Query prefers-color-scheme bei rund 42 Prozent. Kein Builder kann Ihnen daher dieselbe Darstellung in jedem Client versprechen. Sinnvoll sind Farben, die eine automatische Umkehr vertragen, und Tests in den Clients Ihrer Zielgruppe.