Topol vs Stripo: je zwei Preislisten und sehr unterschiedliche Kosten pro Platz
Von Mara Levin · Aktualisiert am 7. Oktober 2026 · Preise und Anbieterseiten an diesem Tag geprüft
Topol verkauft einen Team-Editor für 10 $ im Monat und getrennt davon ein Plugin ab 70 $ für Produkte, die den Editor einbauen. Stripo staffelt seine Editor-Tarife bei 20 $, 45 $ und 125 $ und bietet ebenfalls ein eigenes Plugin. Pro Platz ist Topol ein Bruchteil; dafür fehlen ihm ein dauerhafter Gratis-Tarif, die lange ESP-Liste und das Testen über Email on Acid, das Stripo mitliefert.
Die kurze Antwort
Wollen Sie E-Mails nur bauen und exportieren und die Rechnung klein halten, schlägt Topol PRO für 10 $ (oder Team für 15 $ mit drei Personen) schon den günstigsten Stripo-Tarif für 20 $ und kennt keine Exportgrenze. Zu Stripo greifen Sie, wenn ein Gratis-Tarif ohne Ablaufdatum, ein namentlich belegter ESP-Katalog, integriertes Client-Testing oder eine größere Vorlagenbibliothek mehr zählen als 10 bis 30 $ Ersparnis im Monat.
Beide Preislisten nebeneinander
| Tarifart | Topol | Stripo |
|---|---|---|
| Ohne Kosten | Testphase mit allen PRO-Funktionen; Gebautes bleibt Ihnen | Free-Tarif ohne Frist: 4 Exporte im Monat |
| Einzelperson | PRO 10 $ im Monat: unbegrenzt Vorlagen, HTML-Exporte und Testmails | Basic 20 $ (200 $ im Jahr): 2 Mitglieder, 50 Exporte, 50 Testmails pro Tag |
| Kleines Team | Team 15 $ im Monat: 3 Mitglieder, weitere ab 10 $ | Medium 45 $ (450 $ im Jahr): 3 Mitglieder, 300 Exporte |
| Großes Team | Derselbe Team-Tarif, Mitglieder einzeln dazubuchen | Pro 125 $ (1.250 $ im Jahr): 10 Mitglieder, 4.000 Exporte |
| Eingebetteter Editor | Startup 70 $ (50 Nutzer), Expansion 140 $ (100), Business 300 $ (500) | Plugin mit kostenlosem Basis-Abo; bezahlte Stufen nach eindeutigen E-Mails, Preise auf der Plugin-Seite |
| Zähleinheit | Personen | Exporte (Editor), eindeutige E-Mail-IDs (Plugin) |
Quellen: topol.io/pricing (die Reiter PRO und Plugin), stripo.email/pricing und stripo.email/plugin, gelesen am 7. Oktober 2026.
Teamgröße gegen Jahreskosten
Topol rechnet nach Teamgröße, Stripo nach Stufen. Je größer die Gruppe, desto weiter öffnet sich die Schere. Die Beträge unten gelten bei monatlicher Zahlung; bei Topols „ab 10 $“ für zusätzliche Mitglieder wird der Listenwert angesetzt.
- Zwei Personen: Topol Team kostet 15 $ im Monat (180 $ im Jahr), Stripo Basic mit seinen zwei Plätzen 20 $ (240 $, bei Jahreszahlung 200 $). Der Abstand beträgt nur 5 $ im Monat, bei Jahreszahlung sogar nur 20 $ über zwölf Monate.
- Drei Personen: Topol Team 15 $, also 180 $ im Jahr; Stripo Medium 45 $, also 540 $ oder 450 $ bei Jahreszahlung. Ersparnis: 270 bis 360 $.
- Sechs Personen: Topol Team plus drei weitere Mitglieder ergibt 15 $ + 3 × 10 $ = 45 $ im Monat (540 $ im Jahr). Stripo springt auf Pro für 125 $ (1.500 $ im Jahr), weil Medium bei drei Mitgliedern endet. Unterschied: 960 $ im Jahr bei Monatszahlung, 710 $ gegenüber Stripos Jahrespreis von 1.250 $.
- Zehn Personen: Topol: 15 $ + 7 × 10 $ = 85 $ im Monat. Stripo Pro enthält zehn Mitglieder und kostet 125 $; der Abstand schrumpft auf 40 $ im Monat.
Diese Zahlen sagen nur etwas, wenn das billigere Werkzeug Ihren Bedarf deckt. Die folgenden Abschnitte betrachten, was die Preisdifferenz ausblendet.
Exporte, Testmails und Speicher
Das PRO-Angebot von Topol lebt vom Fehlen von Zählern: unbegrenzt Vorlagen, unbegrenzt HTML-Exporte, eine vollständige Versionshistorie, unbegrenzt Testmails und Ordner. Die Stripo-Tarife kehren das um: 4, 50, 300 und 4.000 Exporte im Monat, 5, 50, 100 und 300 Testmails pro Tag, 10, 50, 300 und 5.000 gespeicherte E-Mails. Eine Agentur mit zwölf Kunden, die pro Kunde acht Mailings im Monat exportiert, kommt auf 96 Exporte, liegt damit über den 50 von Stripo Basic und muss auf Medium für 45 $ wechseln. Bei Topol bleibt es bei den 10 bis 15 $, die sie vorher schon bezahlt hat.
Zum PRO-Tarif zählen laut Topol außerdem ein KI-Assistent und Chat-KI ohne Guthabengrenze, 50 GB Bildhosting sowie mehrsprachige Vorlagen und Anzeigebedingungen. Genau solche Funktionen verstecken andere Builder gern in höheren Stufen; sie erklären, warum 10 $ hier nicht bloß billig, sondern wettbewerbsfähig sind.
Was Stripo zeigt, Topols Preisseite aber nicht
Auf Stripos Startseite stehen ein dauerhafter Free-Tarif, über 1.650 kostenlose Vorlagen, mehr als 300 fertige Module, synchronisierte Module für Änderungen an vielen Mails zugleich, ein Code-Editor neben dem Drag-and-drop-Editor, Tests mit Email on Acid in 98 Clients und der Export zu über 90 namentlich genannten ESPs. Topols Preisseite erwähnt eine Vorlagen- und Stockfoto-Bibliothek ohne Zahl und nennt Integrationen, ohne sie aufzuzählen. Möglicherweise deckt Topol Ihren Versender problemlos ab; nur müssen Sie das selbst nachprüfen, wo Stripo die Liste druckt.
Ein Detail zum Stripo-Gratisangebot: Der Anbieter beschreibt den Free-Tarif als geeignet, wenn Sie schöne Vorlagen bauen und nicht vorhaben, E-Mails an ESPs zu exportieren, und führt die Exportoptionen dort als „Limited“, in den drei bezahlten Tarifen als unbegrenzt. Wer mit dem Gratis-Tarif testet, prüft deshalb nicht den Weg in den Versender mit. Welche Fragen man bei der Auswahl eines Builders überhaupt stellen sollte, steht im Leitfaden zu HTML-E-Mail-Buildern.
Wenn der Editor in Ihr Produkt gehört
Beide Anbieter verkaufen ihren Editor auch als Baustein zum Einbetten und zählen den Verbrauch unterschiedlich. Topols Plugin-Tarife enthalten vorausbezahlte Nutzer (50, 100 oder 500) und berechnen darüber hinaus 1,60 $, 1,40 $ beziehungsweise 0,70 $ je Nutzer. White Labeling gehört zu jedem bezahlten Tarif; die Seiten nennen außerdem 21 Sprachen im Editor und Vorlagen, die über den offenen MJML-Standard kompiliert werden.
Stripo beschreibt sein Plugin als JavaScript-Komponente, die beim Start HTML und CSS erhält und nach der Bearbeitung HTML und CSS zurückgibt, wobei alle Serverkomponenten bei Stripo laufen. In den FAQ steht, jede angelegte oder geänderte Vorlage erhalte eine E-Mail-ID, die IDs würden je Abrechnungszeitraum gezählt und zusätzliche seien beim Support erhältlich. Dieselbe Vorlage, in zwei Monaten bearbeitet, zählt also zweimal.
Ein Rechenbeispiel zeigt, warum die Einheit zählt. Ihr Produkt hat 300 Kunden, die je eine E-Mail im Monat bearbeiten. Bei Topol deckt der Business-Tarif mit 500 vorausbezahlten Nutzern alle 300 für 300 $ im Monat ab; auf Expansion wären es 140 $ + 200 × 1,40 $ = 420 $, auf Startup 70 $ + 250 × 1,60 $ = 470 $. Bei Stripo sind das 300 eindeutige E-Mail-IDs im Monat, und der Preis hängt vom Kontingent der Stufe ab, das die Plugin-Seite nicht ausweist. Drehen Sie es um: 20 Power-User, die je 100 Vorlagen im Monat anfassen, sind bei Topol mit dem Startup-Tarif für 70 $ günstig und bedeuten bei Stripo 2.000 IDs. Zählen Sie in Ihren eigenen Daten Nutzer und verschiedene E-Mails, bevor Sie bei einem der Anbieter ein Angebot anfragen.
Topol wählen, wenn…
- unbegrenzte Exporte und Tests für 10 bis 15 $ im Monat wichtiger sind als ein Gratis-Tarif; eine Testphase genügt Ihnen.
- Ihr Team drei bis zehn Personen umfasst und Sie nicht 45 bis 125 $ nur für Plätze bei Stripo zahlen wollen.
- Sie einen Editor einbetten und Ihre Nutzerzahl sich leichter vorhersagen lässt als die Zahl der E-Mails.
Stripo wählen, wenn…
- ein Gratis-Tarif ohne Ablauf zu Ihrer Bewertung oder Budgetplanung gehört.
- Ihr ESP auf einer veröffentlichten Liste stehen soll oder Sie Tests über Email on Acid im Tool wollen.
- wenige Personen Ihr eingebettetes Plugin nutzen und viele E-Mails erzeugen, was zum Zählen nach E-Mail-IDs passt.
Nicht bestätigt
Topols Preisseite listet die Anbindungen an Versanddienste nicht, und für das Stripo-Plugin ließ sich auf den gelesenen Seiten nicht ablesen, wie viele E-Mail-IDs jede bezahlte Stufe enthält. Deshalb beziffert dieser Vergleich dessen Kosten nicht; rechnen Sie das Plugin erst nach einer schriftlichen Auskunft des Anbieters durch.
Hinweise zum Wechsel
Zwischen den beiden zu wechseln heißt, HTML zu exportieren und gespeicherte Bausteine neu aufzubauen. Topols gespeicherte Blöcke und Stripos Module teilen kein Format, Kopf- und Fußbereiche sowie Produktblöcke entstehen daher von Hand neu. Legen Sie das exportierte HTML jeder produktiven Vorlage in die Versionsverwaltung, bevor Sie kündigen: Topol sagt, dass sich auch in der Testphase Gebautes exportieren lässt, und Stripos Free-Tarif fasst nur 10 gespeicherte E-Mails. Weitere Duelle dieser Familie sind Stripo vs BEE Free und Postcards vs Stripo; Editor und Team-Workspace stellt Unlayer vs Chamaileon gegenüber.
Häufige Fragen
Gibt es bei Topol einen Gratis-Tarif wie bei Stripo?
Einen dauerhaften nicht. Auf der Preisseite von Topol steht eine kostenlose Testphase mit allen PRO-Funktionen, und was Sie dabei bauen, dürfen Sie behalten und exportieren. Der Free-Tarif von Stripo hat dagegen keine Frist, ist aber auf 4 Exporte im Monat, 5 Testmails pro Tag und 10 gespeicherte E-Mails begrenzt. Brauchen Sie eine Stufe, auf der Sie unbegrenzt bleiben können, bietet nur Stripo sie an.
Sind die Exporte bei Topol tatsächlich unbegrenzt?
Der PRO-Tarif nennt „Unlimited templates“ und „Unlimited HTML exports“ und merkt an, dass die meisten Editoren Exporte zählen, Topol aber nicht. Auch die Plugin-Tarife werben mit unbegrenzten Vorlagen und Exporten und mit Gebühren weder je Export noch je API-Aufruf. Stripo setzt die Grenze in den vier Tarifen bei 4, 50, 300 und 4.000 Exporten im Monat.
Wie rechnen die beiden den eingebetteten Editor ab?
Topol nach Personen: Startup für 70 $ im Monat enthält 50 vorausbezahlte Nutzer, jeder weitere kostet 1,60 $; Expansion kostet 140 $ für 100 Nutzer, Business 300 $ für 500. Stripo zählt laut FAQ der Plugin-Seite eindeutige E-Mail-IDs pro Abrechnungsmonat und verkauft zusätzliche IDs über den Support. Was günstiger ausfällt, hängt davon ab, ob Ihr Produkt viele gelegentliche Anwender oder wenige intensive hat.
Welches Tool exportiert in meinen Versanddienst?
Topol schreibt, alle Integrationen seien in jedem bezahlten Tarif enthalten und fertige Vorlagen gingen mit einem Klick zum ESP; die Preisseite führt die Anbindungen aber nicht auf, die Liste für Ihren Versender müssen Sie also selbst prüfen. Stripo nennt auf seiner Integrationsseite über 90 ESPs namentlich, darunter Mailchimp, SendGrid, Brevo, Klaviyo, Amazon SES, Mailgun und Postmark, sodass Sie die Übereinstimmung vor dem Kauf nachlesen können.