E-Mail-Marketing-Tool für ein kleines Team: welches passt zu Größe, Branche und Budget?
Von Mara Levin · Aktualisiert am 7. Oktober 2026 · Preise und Dokumentation an diesem Tag geprüft
Für die meisten kleinen Teams ist MailerLite der beste Start: 250 Abonnenten und zwei Plätze gratis, danach 12 $ bei 500 und 19 $ bei 1.000 Abonnenten. Brevo passt, wenn eine große Liste selten angeschrieben wird. Betreiben Sie ein Abonnementprodukt, ist Sequenzy für 19 $ je 15.000 E-Mails mit unbegrenzten Kontakten und Teammitgliedern die Alternative. Die Rangfolge unten erklärt jeden Platz.
Die kurze Antwort nach Teamtyp
- Allgemeines kleines Team oder Dienstleister mit knappem Budget: MailerLite, mit Gratisplan und günstigen Stufen.
- Große Liste, seltener Versand, Transaktionsmails im selben Konto: Brevo, abgerechnet nach E-Mail-Volumen.
- SaaS-Team mit Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy: Sequenzy, oder Loops für schnellen Start ohne Sitzgebühr.
- Publikum aufbauen und Kurse verkaufen: Kit, mit 10.000 Abonnenten gratis.
- Online-Shop: Drip, mit Kaufereignissen und Umsatzzuordnung.
- B2B-Dienstleister mit Vertrieb: HubSpot Starter oder ActiveCampaign, mit CRM.
Teamplätze, Gratisplan und Automatisierung im Überblick
| # | Tool | Teamplätze | Gratis oder Einstieg | Automatisierung |
|---|---|---|---|---|
| 1 | MailerLite | 2 (Free), 3 (Comfort), unbegrenzt (Power) | 250 Abonnenten, 2.500 E-Mails | 3 (Free), 50 (Comfort), unbegrenzt (Power) |
| 2 | Brevo | 10 bei Professional, unten nicht genannt | 300 E-Mails am Tag | Unbegrenzte Workflows ab Standard |
| 3 | Sequenzy | Unbegrenzt, mit Rollen | 2.500 E-Mails im Monat | Visueller Builder auf allen Plänen |
| 4 | Loops | Keine Sitzgebühr | 4.000 Sends in 30 Tagen | Vier Auslöser, Ablaufvorlagen |
| 5 | Kit | Unbegrenzt bei Pro | 10.000 Abonnenten, nur Broadcasts | Ab Creator |
| 6 | ActiveCampaign | 1, 1, 3, 5 je Tarif | Kein Gratisplan | 5 Aktionen (Starter), danach unbegrenzt |
| 7 | Mailchimp | 1, 3, 5, unbegrenzt je Tarif | 250 Kontakte, 500 Sends | 4 Schritte (Essentials), 200 (Standard) |
| 8 | AWeber | 3 (Lite), unbegrenzt (Plus) | 14 Tage Test | 3 (Lite), unbegrenzt (Plus) |
| 9 | Campaign Monitor | Mehrere Nutzer auf jedem Tarif | 30 Tage Test, 500 Kontakte | Drip-Kampagnen, Datums- und Listenauslöser |
| 10 | Drip | Unbegrenzt Unterkonten | 14 Tage Test | Bis zu 50 Workflows |
| 11 | HubSpot Starter | Einheit hinter dem Preis nicht bestätigt | 2.000 E-Mails im Monat | Bis zu 10 Aktionen (Starter) |
Die Reihenfolge ist das Urteil der Redaktion für kleine Teams ohne Spezialisten: Gratisplan und Preis, Teamplätze, Automatisierung ohne Code und Passung zur Branche zählen am meisten. Sequenzy steht auf Platz drei, weil es für Abonnementprodukte glänzt, für andere Branchen aber weniger passt.
Was ein kleines Team wirklich braucht
Ein kleines Team hat selten eine Person, die sich ausschließlich um E-Mail kümmert, und wechselt das Werkzeug ungern. Vier Eigenschaften entscheiden daher mehr als die Länge der Funktionsliste. Erstens die Plätze: Wer zu dritt Kampagnen betreut, merkt es sofort, wenn der Tarif nur zwei Nutzer erlaubt. Zweitens die Automatisierung ohne Code, denn Willkommensreihen und Erinnerungen sollten in einem Nachmittag stehen. Drittens das Zählwerk des Preises: Kontakte, E-Mails oder aktive Personen verhalten sich bei Wachstum sehr verschieden. Viertens die Zeit bis zum ersten Versand, die vom Gratisplan bis zur Domain-Authentifizierung reicht.
Wo kein Entwickler im Team ist, zählen Vorlagen und fertige Integrationen mehr als eine API. Wo einer da ist, lohnt sich ein Werkzeug, das Ereignisse aus dem Produkt versteht. Das erklärt die Reihenfolge weiter unten.
Was die Tools bei 500, 1.000, 5.000 und 10.000 Kontakten kosten
| Tool | 500 | 1.000 | 5.000 | 10.000 |
|---|---|---|---|---|
| MailerLite (Comfort, monatlich) | 12 $ | 19 $ | 49 $ | 89 $ |
| Sequenzy (4 Mails je Kontakt) | 0 $ (2.000 E-Mails) | 19 $ (4.000 E-Mails) | 29 $ (20.000) | 49 $ (40.000) |
| Brevo | 0 $ (Free) | 0 $ (Free) | Ab 9 $, nach Volumen | Ab 9 $, nach Volumen |
| Loops | 0 $ | 0 $ (4.000-Sends-Grenze) | Regler ablesen | 99 $ |
| Kit (Creator) | 0 $ (nur Broadcasts) | 33 $ | 75 $ | 116 $ |
| Drip | 39 $ | 39 $ | 89 $ | 154 $ |
| Mailchimp (Standard) | 20 $ | Regler ablesen | 100 $ (im ersten Jahr 50 $) | 135 $ (im ersten Jahr 67,50 $) |
| AWeber (Lite / Plus) | 15 $ / 30 $ | 25 $ / 45 $ | Tabelle der Seite | Tabelle der Seite |
| Campaign Monitor (Lite, jährlich) | 11,70 $ | Regler ablesen | Regler ablesen | Regler ablesen |
| ActiveCampaign (Starter) | 15 $ (jährlich, ab 1.000 Kontakten) | 15 $ | Regler ablesen | 149 $ |
Quellen: die Preisseiten von MailerLite, Sequenzy, Brevo, Loops, Kit, Drip, Mailchimp, AWeber, Campaign Monitor und ActiveCampaign. Alle Beträge in US-Dollar; bei Sequenzy gilt die Annahme von vier E-Mails je Kontakt im Monat. HubSpot fehlt in dieser Tabelle, weil die Einheit hinter seinem Preis auf der gelesenen Seite nicht bestätigt ist.
Bis 1.000 Kontakte ist vieles kostenlos oder unter 40 $, deshalb entscheidet dort die Passung. Zwischen 5.000 und 10.000 Kontakten klafft die Preisschere: MailerLite 49 bis 89 $, Kit 75 bis 116 $, Drip 89 bis 154 $, Sequenzy 29 bis 49 $ bei vier Mails je Kontakt. Wer viele Adressen hat, die kaum etwas lesen, spart bei E-Mail- oder Volumenmodellen; wer wenige hat, die oft Post bekommen, bei kontaktbasierten.
Welches Werkzeug zu welchem Team passt
SaaS-Startup mit zwei bis zehn Leuten
Hier zählt, ob Ereignisse aus dem Produkt und der Abrechnung zu Mails werden. Sequenzy deckt Stripe, Paddle und Lemon Squeezy per fertiger Integration ab und rechnet nach E-Mails ab; Loops ist die Alternative für einen schnellen Start ohne Sitzgebühr. Mehr dazu auf der Seite zum User-Onboarding.
Selbstständige und kleine Unternehmen mit knappem Budget
MailerLite liefert Editor, Automatisierung und Landingpages zu den niedrigsten Einstiegspreisen dieser Liste. Brevo ist die Wahl, wenn Sie auch Systemmails oder SMS im selben Konto brauchen. AWeber richtet sich an Teams, die eine feste, einfache Staffel nach Abonnenten bevorzugen.
Kleiner Online-Shop
Drip verknüpft Kaufverhalten mit Workflows und führt Shopify, WooCommerce und BigCommerce. Mailchimp bietet daneben die größere allgemeine Werkzeugkiste und viele Integrationen, ist ab 2.500 Kontakten aber deutlich teurer.
Creator, Coaches und Kursverkäufer
Kit verbindet Newsletter, Landingpages und Verkauf digitaler Produkte; im Gratisplan bis 10.000 Abonnenten gibt es allerdings nur Broadcasts, Sequenzen beginnen bei Creator. MailerLite ist die preiswertere Alternative mit Landingpages und Websites.
B2B-Dienstleister mit Vertrieb
HubSpot Starter koppelt Mails an CRM-Daten, ist aber ab Professional (800 $ im Monat) ein großer Sprung. ActiveCampaign bringt Automatisierungstiefe und CRM bei kleinerem Preis, verlangt aber mehr Einarbeitung und begrenzt Nutzerplätze je Tarif.
Agentur mit mehreren Kunden
Campaign Monitor nennt mehrere Nutzer auf jedem Tarif, rollenbasierte Rechte, Vorlagen mit eigenem Code und gesperrte Vorlagenbereiche; das erleichtert, mehrere Bearbeiter an einer Marke arbeiten zu lassen. Die Preisseite zeigt Beträge nur im Regler, rechnen Sie also vor einem Vertrag nach.
Sechs Grundsätze für kleine Teams
- Mit dem Wichtigsten anfangen. Willkommensreihe, ein Anstoß für Unentschlossene, bei Shops der Warenkorbabbruch und bei Abonnementprodukten die Erinnerung bei fehlgeschlagener Zahlung genügen für die ersten Monate.
- Vorlagen nutzen, nicht neu gestalten. Jede Stunde im Editor fehlt für Produkt und Kunden. Lassen Sie sich von KI-Assistenten Entwürfe liefern, wo es sie gibt, und überarbeiten Sie sie.
- Wiederholbares automatisieren, Persönliches von Hand schreiben. Belege und Resets laufen automatisch, die Antwort auf ausführliches Feedback schreiben Sie selbst.
- Möglichst wenige Werkzeuge. Zwei Logins sind oft zu viel; Sequenzy, Loops und Brevo nennen Transaktions- und Marketing-Mails in einem Produkt, MailerLite verweist für Systemmails auf ein zweites.
- Zustellbarkeit vor Funktionen. Richten Sie SPF, DKIM und DMARC ein und entfernen Sie Bounces zügig; der Leitfaden zur Zustellbarkeit erklärt die Einträge.
- Wachstum einplanen, nicht vorwegnehmen. Ein Wechsel kostet Wochen, ein zu großes Werkzeug kostet jeden Monat. Wählen Sie das, das Ihre nächsten zwei Preisstufen trägt.
Die elf Tools im Einzelnen
Jeder Eintrag nennt, was dabei ist, was das Team nutzen kann und wo das Werkzeug nicht passt. Alle Angaben stammen von den verlinkten Seiten der Anbieter.
MailerLite
Am besten für: Kleine Teams und Gründer mit knappem Budget, die Editor, Automatisierung und Landingpages ohne Entwickler wollen.
Free: 250 Abonnenten, 2.500 E-Mails, 2 Plätze. Comfort ab 12 $ bei 500 Abonnenten, 19 $ bei 1.000, 89 $ bei 10.000 (monatliche Zahlung).
Was dabei ist
MailerLite beschreibt den Gratisplan als großzügigen Einstieg mit echtem Eindruck der ganzen Plattform: bis zu 250 Abonnenten, zwei Nutzerplätze, 2.500 E-Mails im Monat und drei Automatisierungen. Die Funktionsliste nennt Automatisierung, Landingpages und Websites, digitale Produkte, einen KI-Schreibassistenten und A/B-Tests. Alle Funktionen lassen sich 14 Tage ohne Karte testen.
Team und Automatisierung
Plätze wachsen mit dem Tarif: zwei bei Free, drei bei Comfort, unbegrenzt bei Power. Comfort erlaubt 50 aktive Automatisierungen mit je bis zu 100 Schritten, Power unbegrenzt viele. Bis zu drei Auslöser je Automatisierung geben mehrere Einstiege in denselben Ablauf; Bedingungen verzweigen nach Kampagnenaktivität, Segment- und Gruppenmitgliedschaft, Automatisierungsaktivität und eigenen Feldern.
Preis und Grenzen
Comfort kostet 12 $ im Monat bei 500 Abonnenten (10,80 $ bei jährlicher Zahlung), 19 $ bei 1.000, 49 $ bei 5.000 und 89 $ bei 10.000; Power 25 $, 39 $, 69 $ und 129 $. Transaktionsmails sind laut Preisseite ein eigenes Produkt (MailerSend), Systemmails brauchen also ein zweites Konto. Wer viele ruhende Adressen hat, zahlt pro Abonnent: 10.000 Adressen kosten 89 $ im Monat, auch wenn nur ein Bruchteil liest.
Brevo
Am besten für: Teams, die E-Mail, Transaktionsversand und eventuell SMS in einem Konto mit großem Gratisrahmen wollen.
Free: 300 E-Mails am Tag, Speicher für bis zu 100.000 Kontakte. Starter ab 9 $, Standard ab 18 $, jeweils ab 5.000 E-Mails im Monat.
Was dabei ist
Laut Preisseite bleibt der Gratisplan dauerhaft kostenlos und erlaubt bis zu 300 E-Mails am Tag; die Hilfeseite ergänzt Speicher für bis zu 100.000 Kontakte und 2.000 Kontakte in der Marketing-Automatisierung. Die Funktionsliste umfasst Transaktions-E-Mail, Web- und Mobile-Push, WhatsApp-Kampagnen, SMS und Vertriebswerkzeuge, dazu einen Drag-and-drop-Editor, Vorlagen und fortgeschrittene Segmentierung ab Starter.
Automatisierung und Team
Der Tarif Standard bietet unbegrenzt viele mehrstufige Workflows sowie Web- und Ereignis-Tracking für Auslöser; eine Landingpage ist enthalten. Wie viele Plätze die unteren Tarife haben, nennt die gelesene Seite nicht; für das Paket Professional stehen zehn. Der Preis richtet sich nach dem gewählten monatlichen E-Mail-Volumen, nicht nach der Kontaktzahl.
Preis und Grenzen
Starter beginnt bei 9 $, Standard bei 18 $, beide mit 5.000 E-Mails im Monat; Professional kostet ab 499 $. Für eine große Liste mit wenigen Sends im Monat ist das Volumenmodell günstiger als ein Preis je Kontakt, für einen häufig versendenden Newsletter dagegen nicht unbedingt. Das Werkzeug ist ein Generalist und nicht um Produktereignisse oder Abrechnungsstatus gebaut.
Sequenzy
Am besten für: Kleine Teams, die ein Softwareprodukt betreiben, über Stripe, Paddle oder Lemon Squeezy abrechnen und Produkt-, System- und Zahlungsmails in einem Konto wollen.
Gratis bis 2.500 E-Mails im Monat; dann 19 $ (15.000), 29 $ (30.000), 49 $ (60.000), 99 $ (120.000). Kontakte und Teammitglieder unbegrenzt.
Was dabei ist
Sequenzys Preisseite nennt auf allen Plänen einen visuellen Automations-Builder, einen Drag-and-drop-Blockeditor, vorlagenbasierten Versand, KI-generierte Sequenzen und Kampagnenentwürfe sowie Zugriff per API, MCP und CLI. Die Integrationen für Stripe, Paddle, Lemon Squeezy, Polar, Creem, Dodo Payments, PostHog, Shopify, Zapier und weitere sind auf allen Plänen enthalten, ebenso Umsatzzuordnung.
Team und Preismodell
Teameinladungen und Rollen (Owner, Admin, Marketer, Viewer) sind auf jedem Plan inklusive, ebenso unbegrenzte Kontakte und Versanddomains. Berechnet wird nach E-Mails: Bei vier Mails je Kontakt und Monat sind 1.000 Kontakte 4.000 E-Mails und damit der Plan für 19 $, 5.000 Kontakte 20.000 E-Mails (29 $) und 10.000 Kontakte 40.000 E-Mails (49 $). Für eine kleine Liste, die selten schreibt, ist das günstiger als ein Preis je Kontakt, für eine häufig angeschriebene nicht.
Warum Platz drei
Für ein allgemeines kleines Team (Dienstleister, Shop, Kurs) ist MailerLite durch Gratisplan und Preis vorn, und Brevo durch seinen Gratisrahmen. Sequenzy lohnt sich, sobald das Team ein Abonnementprodukt betreibt: Nach der Startseite startet invoice.payment_failed aus Stripe eine Erinnerungsfolge mit Seite zum Aktualisieren der Karte, während der erneute Einzug in Stripe oder Paddle läuft; eine Wiedergewinnungsquote nennt Sequenzy nicht. Zu Zahlungsmails und Onboarding mehr auf der Seite zum Onboarding.
Loops
Am besten für: Kleine SaaS-Teams, die schnell starten und ohne Sitzgebühr arbeiten wollen.
Gratis bis 4.000 Sends in 30 Tagen an die 1.000 neuesten Kontakte. 99 $ bei etwa 10.000 Kontakten, 249 $ bei etwa 50.000. Keine Gebühr je Platz.
Was dabei ist
Loops versteht sich als Versandplattform für SaaS-Teams: Marketing-, Produkt- und Transaktionsmails an einem Ort. Die Startseite zeigt vorgefertigte Ablaufvorlagen (Willkommensreihe, Testphase), Zielgruppenfilter und einen Transaktionsendpunkt per POST; die Preisseite führt keine Sitzgebühr auf.
Automatisierung
Die Dokumentation kennt vier Auslöser, darunter „Event received“, der einen Ablauf beim passenden Ereignis eines Kontakts startet. Für eine Person, die ohne Marketingerfahrung eine Willkommensreihe baut, sind die Vorlagen der kürzeste Weg. Komplexe Verzweigungen sind nicht der Schwerpunkt.
Preis und Grenzen
Der Gratisplan trägt eine Loops-Fußzeile und erlaubt höchstens zehn E-Mails pro Sekunde. Bezahlt wird nach Kontakten: 99 $ bei 9.998 Abonnenten, 249 $ bei 49.989. Weil Transaktionsmails im Bezahlplan ohne Aufpreis enthalten sind, spart das ein zweites Konto, solange Ihre Liste klein bleibt.
Kit (ConvertKit)
Am besten für: Kleine Teams, die ein Publikum aufbauen und mit Newsletter, Landingpages und Sequenzen verkaufen.
Gratis bis 10.000 Abonnenten (nur Broadcasts). Creator 33 $ bei 1.000 Abonnenten (390 $ jährlich), 75 $ bei 5.000, 116 $ bei 10.000.
Was dabei ist
Der Gratisplan nach Kits Preisseite umfasst bis zu 10.000 Abonnenten, unbegrenzte Landingpages, Formulare und Broadcasts, Tags und Segmentierung sowie den Verkauf digitaler Produkte. Das Tag-Modell ersetzt mehrere Listen: Sie markieren Abonnenten nach Interesse und schreiben Segmente an.
Automatisierung ab Creator
Visuelle Automationen und E-Mail-Sequenzen beginnen erst bei Creator, das auch A/B-Tests für Betreffzeilen und den Entfall des Kit-Brandings bringt; Pro ergänzt Subscriber Signals und unbegrenzt Nutzer. Bezahlte Pläne lassen sich 14 Tage ohne Karte testen, und Migrationen sind laut Seite kostenlos.
Preis und Grenzen
Creator kostet 33 $ im Monat bei 1.000 Abonnenten (390 $ bei jährlicher Zahlung), 75 $ bei 5.000, 116 $ bei 10.000 und 166 $ bei 25.000; Pro 158 $ bei 10.000. Transaktionsmails gehören laut Seite nicht dazu. Wer Nutzer, Konten und Produktereignisse statt Abonnenten und Tags braucht, sucht bei Loops oder Customer.io weiter.
ActiveCampaign
Am besten für: Kleine Teams, die mehr Automatisierungstiefe und ein eingebautes CRM wollen und etwas Einarbeitung akzeptieren.
Ab 1.000 Kontakten bei jährlicher Zahlung: Starter 15 $, Plus 49 $, Pro 79 $, Enterprise 145 $ im Monat.
Was dabei ist
ActiveCampaign bietet Marketing-Automatisierung, E-Mail-Kampagnen, Landingpages, prädiktive und bedingte Inhalte, ein Standard-CRM und E-Commerce-Integrationen. Starter schränkt Automatisierungen auf fünf Aktionen ein, Plus, Pro und Enterprise erlauben unbegrenzt viele; „Business Goals“ gibt es mit 15, 25 oder 200 aktiven Zielen je Tarif.
Team
Die Nutzerzahl ist an den Tarif gebunden: ein Nutzer bei Starter und Plus, drei bei Pro, fünf bei Enterprise. Für ein Team von vier bis fünf Personen, die alle in Kampagnen arbeiten, führt das früh auf die oberen Stufen.
Preis und Grenzen
Der Einstieg von 15 $ gilt für 1.000 Kontakte bei jährlicher Zahlung; bei 10.000 Kontakten nennt ein Artikel des Anbieters 149 $ im Monat für Starter. Die Einarbeitung ist länger als bei MailerLite oder Brevo, dafür reicht die Automatisierung weiter. Ein Gratisplan existiert laut Preisseite nicht.
Mailchimp
Am besten für: Teams, die den bekannten Namen, viele Integrationen und Vorlagen für selbst geschriebenen HTML-Code suchen.
Free: 250 Kontakte, 500 Sends im Monat (250 am Tag), 1 Platz. Essentials ab 13 $, Standard ab 20 $, Premium ab 350 $.
Was dabei ist
Die Preisseite führt Segmentierung, Marketing-Automatisierung, A/B- und multivariate Tests, SMS-Marketing und Vorlagen mit eigenem Code; selbst geschriebene Vorlagen lassen sich bei Essentials anlegen, aber erst ab Standard versenden. Die Funktion, früher Customer Journey Builder, heißt seit Juni 2025 Marketing Automation Flows.
Team und Automatisierung
Plätze: einer im Gratisplan, drei bei Essentials, fünf bei Standard, unbegrenzt bei Premium. Essentials erlaubt Flows mit bis zu vier Schritten, Standard und Premium bis zu 200 Schritte mit mehreren Verzweigungen. Der monatliche Versand liegt bei Standard beim Zwölffachen der Kontaktzahl: 6.000 E-Mails bei 500 Kontakten.
Preis und Grenzen
Der Gratisplan ist mit 250 Kontakten klein. Standard kostet laut Seite ab 20 $ bei 500 Kontakten, 100 $ bei 2.501 bis 5.000 Kontakten (im ersten Jahr hälftig), 135 $ bei 5.001 bis 10.000 und 230 $ bei 10.001 bis 15.000. Wer dem Namen oder den Integrationen nicht treu ist, zahlt bei 5.000 Kontakten mehr als bei MailerLite (49 $).
AWeber
Am besten für: Teams, die ein altes, erprobtes Werkzeug mit klaren Stufen und Landingpages wollen.
Lite 15 $ bei 500 Abonnenten (3 Nutzer, 3 Automationen), Plus 30 $ (unbegrenzt Nutzer und Automationen); 14 Tage testen.
Was dabei ist
AWebers Preisseite nennt Drag-and-drop-Builder, Vorlagen, Landingpages, Tagging, Verhaltensautomatisierung und Integrationen wie PayPal, Shopify und WooCommerce. Lite schließt drei Nutzer, eine Liste, drei Landingpages und drei Automationen ein, Plus unbegrenzt viele.
Preis
Die Staffeln nach Abonnenten: Lite 15 $ bei 500 (5.000 E-Mails) und 25 $ bei 1.000 (10.000 E-Mails); Plus 30 $ bei 500 (6.000 E-Mails), 45 $ bei 1.000 (12.000) und 55 $ bei 2.500 (30.000). Bei jährlicher Zahlung nennt die Seite 12,50 $ und 20 $ als Einstiegspreise je Monat. Die Testphase dauert 14 Tage.
Wo es nicht passt
Eine dauerhaft kostenlose Stufe nennt die Preisseite nicht, und die kleine Stufe Lite begrenzt Automationen und Landingpages auf drei. Ob Stripe als Integration verfügbar ist, steht auf der gelesenen Seite nicht, für ein Abonnementprodukt ist die Auswahl daher ungeeignet, solange Sie es nicht klären.
Campaign Monitor
Am besten für: Teams, bei denen mehrere Personen Vorlagen und Kampagnen bearbeiten sollen, ohne dass Plätze Geld kosten.
Bei 500 Kontakten und jährlicher Zahlung: Lite 11,70 $, Essentials 27,90 $, Premier 153,90 $ im Monat. 30 Tage testen.
Was dabei ist
Campaign Monitor zählt Drip-Kampagnen, Vorlagen mit eigenem Code, Posteingangsvorschau und mehrere Nutzer auf jedem Tarif auf; rollenbasierte Rechte steuern den Zugriff. Die Vorlagenbibliothek umfasst über hundert anpassbare Designs, und Bereiche in Vorlagen lassen sich für die Bearbeitung sperren, damit Marke und Layout erhalten bleiben.
Preis
Die Einstiegspreise im Band bis 500 Kontakte betragen bei jährlicher Zahlung (10 % Rabatt) 11,70 $ für Lite, 27,90 $ für Essentials und 153,90 $ für Premier; Lite begrenzt Sends auf das Fünffache der Kontaktzahl, Essentials hebt das Limit auf. Die Testphase von 30 Tagen umfasst 500 Kontakte. Die Seite nennt 250 Integrationen, eine Website-Erstellung kostet 10 $ im Monat zusätzlich.
Wo es nicht passt
Ereignisbasierte Auslöser jenseits von Datum und Liste habe ich auf der gelesenen Seite nicht gefunden. Für ein Produkt, dessen Mails vom Verhalten im Produkt abhängen, ist das Werkzeug daher nicht die erste Wahl; für Newsletter und Kampagnen mit mehreren Bearbeitern ist es einfach zu bedienen.
Drip
Am besten für: Kleine Online-Shops, die Kaufverhalten, Warenkorb-Abbrüche und Umsatzzuordnung in einem Werkzeug suchen.
39 $ im Monat für 1 bis 2.500 Personen, 89 $ bei 5.000, 154 $ bei 10.000. 14 Tage ohne Karte testen.
Was dabei ist
Drips Preisseite nennt verhaltensbasierte Automatisierung, dynamische Segmente, Onsite-Kampagnen, bis zu 50 Workflows, unbegrenzten Versand und unbegrenzt Unterkonten. Zu den Integrationen zählen Shopify, WooCommerce, BigCommerce, Stripe, Typeform und Zapier; Playbooks wie Willkommensreihe, Warenkorbabbruch und Win-back lassen sich bearbeiten und aktivieren.
Preis
Der Preis richtet sich nach aktiven Personen und Versandvolumen: 39 $ bis 2.500 Personen, 49 $ bei 3.000, 89 $ bei 5.000, 154 $ bei 10.000, 289 $ bei 20.000 und 699 $ bei 50.000. Bei 10.000 Personen ist das der höchste Betrag unter den ausgefüllten Zellen der Preistabelle oben.
Wo es nicht passt
Drip beschreibt sich als Werkzeug für den Handel. Ein Dienstleister ohne Shop zahlt für Funktionen wie Umsatzzuordnung nach Käufen, die er nicht nutzt, und ein Gratisplan existiert nicht; es gibt 14 Tage Test.
HubSpot Starter
Am besten für: Kleine B2B-Teams mit Vertriebskontakt, die Marketing-Mails an ihr CRM koppeln wollen.
Free-Tools: 2.000 E-Mails im Monat mit HubSpot-Branding. Starter ab 7 $ im Monat, Professional ab 800 $.
Was dabei ist
Die Preisseite von HubSpot Marketing Hub führt kostenlose Werkzeuge mit 2.000 Marketing-E-Mails im Kalendermonat und HubSpot-Branding, danach Starter ab 7 $ im Monat mit fünffachem Versandkontingent je Kontaktstufe und bis zu zehn automatisierten Aktionen. Im Free-Tarif gibt es eine automatisierte Aktion.
Grenzen
Starter erlaubt bis zu 50 aktive CRM-Segmente und 1.000 statische; Professional steigt auf 800 $ im Monat mit unbegrenzten Aktionen und bis zu 300 Workflows. Die Einheit hinter den Preisen (Platz oder Konto) und die Kontaktstufe konnte ich auf der gelesenen Seite nicht bestätigen, rechnen Sie also nicht mit 7 $ als Gesamtpreis.
Wann es passt
Wenn dieselben Personen Vertrieb und Marketing machen und Kundendaten in HubSpot liegen, ist das Werkzeug der kürzeste Weg zu Mails mit Kontext. Für ein Team ohne CRM-Bedarf sind MailerLite oder Brevo einfacher und günstiger.
Rollen und Rechte: wer im Team was darf
| Tool | Was die Anbieterseite zu Rollen sagt |
|---|---|
| Sequenzy | Teameinladungen und rollenbasierter Zugriff (Owner, Admin, Marketer, Viewer) auf allen Plänen |
| Mailchimp | Essentials: Owner und Admin. Standard: Owner, Admin, Author und Viewer. Premium: zusätzlich Manager |
| Campaign Monitor | Eigene Zugänge je Teammitglied und einstellbare Rechte je Rolle; Bereiche in Vorlagen lassen sich sperren |
| MailerLite | Zwei Plätze im Gratisplan, drei in Comfort, unbegrenzt in Power |
| ActiveCampaign | Ein Nutzer in Starter und Plus, drei in Pro, fünf in Enterprise |
| AWeber | Drei Nutzer in Lite, unbegrenzt in Plus |
| Loops, Kit, Drip, Brevo, HubSpot | Loops berechnet keine Plätze; bei Kit nennt die Seite unbegrenzte Nutzer erst in Pro; Drip führt unbegrenzt Unterkonten; zu Brevo und HubSpot nennen die gelesenen Seiten keine Platzzahl für die kleinen Tarife |
Quellen sind die Preisseiten der Anbieter, die in den Einträgen verlinkt sind. Für drei Personen, die abwechselnd Kampagnen bauen, ist ein Tarif mit zwei Plätzen nicht ausreichend, ein Tarif mit rollenbasiertem Zugriff erspart dagegen Absprachen darüber, wer Vorlagen verändern darf.
Die erste Woche mit dem neuen Werkzeug
Ein kleines Team gewinnt nichts, wenn die Einführung drei Wochen dauert. Ein realistischer Ablauf: Am ersten Tag legen Sie das Konto an, authentifizieren die Absenderdomain und importieren die Liste mit dem Einwilligungsstatus jeder Adresse; am zweiten bauen Sie die Willkommens-E-Mail aus einer Vorlage und schicken sie an eigene Postfächer bei Gmail, Outlook und Apple Mail. Am dritten Tag prüfen Sie den Spam-Ordner und den Abmeldelink, am vierten legen Sie die Willkommensreihe an und testen sie mit einem Probekonto, und am fünften bestimmen Sie, wer Vorlagen ändern darf und wer nur ansehen soll. Erst danach lohnt sich die zweite Automatisierung. Wer in der ersten Woche schon fünf Abläufe baut, kann keinen davon zuverlässig testen.
Einwilligung und Abmeldung in Deutschland
Ich bin Redakteurin und keine Juristin, deshalb nur, was in den Gesetzestexten steht. Absatz 2 Nummer 2 von § 7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb stuft Werbung per elektronischer Post ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung als unzumutbare Belästigung ein; Absatz 3 enthält eine eng gefasste Ausnahme für Bestandskunden, die mehrere Voraussetzungen gleichzeitig verlangt. In der Praxis arbeiten die meisten kleinen Teams mit Double-Opt-in, weil sich damit nachweisen lässt, dass die Adresse dem Anmeldenden gehört. Die Bestätigungsmail selbst enthält keine Werbung. Prüfen Sie bei jedem Werkzeug, ob der Abmeldelink in jeder Mail steht und ob Abmeldungen sofort greifen, und klären Sie mit Ihrer Datenschutzbeauftragten Datenregion und Auftragsverarbeitungsvertrag. Mehr zu Einwilligung und Trennung der Nachrichtenarten steht im Artikel zu transaktionalen und Marketing-E-Mails.
Fragen an den Anbieter, bevor Sie unterschreiben
- Was zählt als Kontakt oder Abonnent: Auch abgemeldete, unzustellbare oder ruhende Adressen?
- Was passiert, wenn ich das Kontingent überschreite: höherer Tarif, Zusatzgebühr oder Sperre?
- Wie viele Plätze und welche Rollen enthält der Tarif, den ich nach der Testphase brauche?
- Welche Funktionen sind im Gratisplan gesperrt, die ich für die ersten drei Automatisierungen brauche?
- Lassen sich Kontakte, Segmente und Vorlagen vollständig exportieren, falls ich wechsle?
- Wo liegen die Daten, und gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
Die sechs Automatisierungen, die sich zuerst lohnen
- Willkommensreihe. Auslöser: neue Anmeldung. Stellen Sie sich kurz vor, sagen Sie, was kommt, und führen Sie zu einem schnellen ersten Erfolg, in drei bis fünf Mails über ein bis zwei Wochen.
- Onboarding für Produkte. Auslöser: Konto oder Testphase beginnt. Heben Sie die Funktion hervor, die zur Aktivierung führt, und beenden Sie die Reihe, sobald sie erreicht ist.
- Warenkorbabbruch. Auslöser: Warenkorb verlassen. Zwei bis drei Mails binnen 24 bis 72 Stunden; Drip und Mailchimp führen die passenden Vorlagen.
- Testphase endet. Auslöser: Frist läuft ab. Eine kurze Mail mit dem Upgrade-Link im ersten Absatz.
- Reaktivierung. Auslöser: 60 bis 90 Tage ohne Öffnung oder Klick. Entweder gewinnen Sie Leser zurück oder bereinigen die Liste, was bei kontaktbasierten Tarifen Geld spart.
- Fehlgeschlagene Zahlung. Auslöser: Abbuchung scheitert. Eine Mail mit Link zum Aktualisieren der Zahlungsmethode; die Wiederholung des Einzugs steuern Stripe oder Paddle, Sequenzy startet die Mailfolge aus dem Stripe-Ereignis.
Weiterführend: die Seiten zu Startups, Solopreneuren und E-Mail-APIs für Entwickler behandeln die Nachbarfälle.
Häufige Fragen
Welches E-Mail-Tool ist für ein kleines Team am günstigsten?
Das hängt vom Zählwerk. Brevo bietet bis zu 300 E-Mails am Tag kostenlos und beginnt bei 9 $, MailerLite ist bis 250 Abonnenten kostenlos und kostet bei 1.000 Abonnenten 19 $, Sequenzy zählt E-Mails statt Kontakte und beginnt kostenlos bis 2.500. Bei großen, wenig angeschriebenen Listen sind volumenbasierte Modelle günstiger, bei kleinen, häufig angeschriebenen kontaktbasierte.
Wie wichtig sind Teamplätze für kleine Teams?
Sehr, sobald mehr als eine Person Mails bearbeitet. MailerLite begrenzt Free auf zwei und Comfort auf drei Plätze, Mailchimp Essentials auf drei und Standard auf fünf, ActiveCampaign Starter und Plus auf einen Nutzer. Sequenzy, Loops und Campaign Monitor nennen auf ihren Preisseiten keine Gebühr oder Grenze je Platz. Rechnen Sie die Plätze mit, bevor Sie Tarife vergleichen.
Brauchen wir für Automatisierung einen Entwickler?
Nicht für die gängigen Fälle. Willkommensreihen, Erinnerungen und Nachfass-Mails bauen Sie in den visuellen Editoren aller elf Werkzeuge ohne Code. Ereignisse aus Ihrem Produkt (angemeldet, Projekt erstellt) brauchen dagegen eine Anbindung, die ein Entwickler einmal herstellt, bei Sequenzy und Loops per Ereignisaufruf, bei Stripe-Produkten per fertiger Integration.
Was kostet E-Mail-Marketing für ein Team mit 5.000 Kontakten?
Nach den Preisseiten: MailerLite Comfort 49 $, Kit Creator 75 $, Drip 89 $, Mailchimp Standard 100 $ (im ersten Jahr 50 $), Sequenzy 29 $ bei vier Mails je Kontakt im Monat. Bei Brevo hängt der Preis vom Volumen ab, bei Loops zeigt der Regler den Betrag. Alle Beträge in Dollar; die Links in den Einträgen führen zur Quelle.
Sollten wir Transaktions- und Marketing-Mails im selben Tool versenden?
Bei kleinen Teams spart ein Konto Aufwand: Sequenzy und Loops beschreiben beides in einem Produkt, Brevo führt Transaktions-E-Mail in der Funktionsliste. MailerLite verweist für Systemmails auf ein separates Produkt. Trennen Sie die Absender-Subdomains trotzdem; der Artikel zu transaktionalen und Marketing-E-Mails erklärt, warum.
Lohnt sich ein kostenloser Tarif?
Für den Start ja, für den Dauerbetrieb meist nicht. MailerLite Free endet bei 250 Abonnenten, Mailchimp Free bei 250 Kontakten und 500 Sends im Monat, Brevo Free bei 300 E-Mails am Tag, Kit Free ist auf Broadcasts beschränkt. Prüfen Sie, welche Grenze Sie zuerst erreichen, und wann die erste Automatisierung Geld kostet.
Wie wechsle ich später das Werkzeug?
Exportieren Sie Kontakte mit Einwilligungsstatus, halten Sie die Absenderdomain authentifiziert und bauen Sie Abläufe einzeln im neuen Werkzeug nach, während das alte weiterläuft. Ereignisnamen und Logik wandern nicht mit; schreiben Sie vorher auf, welche Auslöser, Wartezeiten und Ausstiege jeder Ablauf hat. Kit nennt kostenlose Migrationen.
Welche E-Mails sollte ein kleines Team zuerst automatisieren?
Zuerst die Willkommens-E-Mail, dann einen Anstoß für Menschen, die den entscheidenden ersten Schritt nicht getan haben, bei Shops den Warenkorbabbruch, bei Abonnementprodukten die Erinnerung bei fehlgeschlagener Zahlung. Alles Weitere folgt, wenn Sie wissen, welche Mails Ihre Leser öffnen.
Müssen wir uns um Datenschutz kümmern?
Ja, unabhängig vom Werkzeug. Für Werbung per E-Mail brauchen Sie in Deutschland in der Regel eine Einwilligung, und ein Double-Opt-in ist das übliche Verfahren, sie nachzuweisen. Prüfen Sie Datenregion und Auftragsverarbeitungsvertrag des Anbieters. Dieser Vergleich ist keine Rechtsberatung; die Details stehen im Artikel zu transaktionalen und Marketing-E-Mails.